OTS0269 / 27.01.2012 / 21:19
/ Channel: Politik
/ Aussender: Kärntner Tageszeitung
Stichworte:
Kärnten / Politik / Pressestimmen / SPÖ / ÖVP
Klagenfurt (OTS) - Der Rücktritt von Landesrat Josef Martinz hat eine Lücke hinterlassen, die zu füllen ist - das steht außer Frage. Bloß: Die Kärntner Politik hat das zum Anlass genommen, wieder das zu tun, was sie am besten kann: streiten, diffamieren und sich im gegenseitigen Ausrichten zu verlieren. Da wird über den Rausschmiss der SPÖ aus der Landesholding gezankt, anstatt die längst überfälligen inhaltlichen Reformen anzugehen, da wird bei der Besetzung des Holding-Aufsichtsrates ein WK-Präsident Franz Pacher von der FPK als Krawallstoppel denunziert, obwohl er nicht einmal offiziell auf der Nominierungsliste für den freigewordenen Martinz-Sitz aufgetaucht ist. Doch auch die SPÖ beherrscht das unsägliche Spiel: Gerade noch hat sie erklärt, man wolle nicht mehr auf die Fehler anderer schielen, prangert sie "Misswirtschaft" der anderen an. Das ist mehr als schade, denn die einzige Lücke der Kärntner Politik ist nicht etwa ein freigewordener Landesholding-Posten. Nein. Es ist der Inhalt, den man schmerzlich vermisst.
Rückfragehinweis: Kärntner Tageszeitung Chefredaktion Tel.: 0463/512000-502 redaktion@ktz.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0269 2012-01-27/21:19
272119 Jän 12
KTI0001 0171


