OTS0218   27. Jan. 2012, 14:37

Pirklhuber: Berlakovich darf kritische Forschung nicht abwürgen

Grüne: Bundesanstalt für Bergbauernfragen ist wichtige Ergänzung zum üblichen Agrar-Eintopf


"Die von Landwirtschaftsminister Berlakovich
angekündigte Zusammenlegung von Bundesanstalten
(Bergbauernfragen-BABF, Agrarwirtschaftliches Institut-AWI und
Milchwirtschaft) wird von mir vehement abgelehnt, sie ist weder
fachlich zweckmäßig noch ökonomisch sinnvoll", kommentiert Wolfgang
Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, das Vorhaben des
Landwirtschaftsministers.
"Gerade wegen des besonders hohen Anteils der Bergbauerngebiete und
der benachteiligten ländlichen Gebiete in Österreich benötigen wir
diese Bundesanstalt. Berlakovich soll dieses erfolgreiche Institut
nicht in seiner Arbeit behindern, sondern zum Wohle der Bäuerinnen
und Bauern weiterarbeiten lassen", fordert Pirklhuber.

"Für eine interessierte Öffentlichkeit sind die Forschungsberichte
der Bundesanstalt für Bergbauernfragen eine interessante Ergänzung
zur üblichen agrarischen Eintopf-Berichterstattung und den
Selbstbeweihräucherungen der Funktionäre. Offensichtlich ist der
Landwirtschaftsminister an einer kritischen Analyse nicht
interessiert, weil damit konkrete Schritte gegen die Intensivierung,
den rasanten Strukturwandel und das Bauernsterben eingeleitet werden
müssten. Das Vorgehen des Ministers ist durchsichtig und nicht
akzeptabel", meint Pirklhuber.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0218 2012-01-27 14:37 271437 Jän 12 FMB0003 0165



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