• 27.01.2012, 13:19:56
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SP-Woller begrüßt Konzept zur Sicherung der Wiener Kammeroper

Neue Heimstätte für junge KünstlerInnen und Freie Wiener Musiktheaterszene

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Kammeroper ist seit fast 60 Jahren fester
Bestandteil des Wiener Kulturlebens. Es liegt der Kulturpolitik daher
sehr viel daran, dass ihre Existenz gesichert und ihr Geist und
Charakter aufrecht erhalten bleiben", erklärt SP-Gemeinderat Ernst
Woller als Reaktion auf die heutige Aussendung der Wiener ÖVP.

Nachdem die traditionsreiche Bühne durch den Rückzug des Bundes
als Subventionsgeber in eine finanziell bedrohliche Lage geraten ist,
wurde in den letzten eineinhalb Jahren gemeinsam mit dem Trägerverein
der Kammeroper, der bisherigen Geschäftsführung der Kammeroper und
dem Theater an der Wien an einem Konzept für die "Kammeroper Neu"
gearbeitet. "Auch die Idee einer Bespielung mit überwiegend freien
Gruppen wurde intensiv auf ihre Umsetzbarkeit geprüft, hat sich
jedoch als unrealisierbar und unfinanzierbar erwiesen. Umso
erfreulicher ist es, dass nun mit der Anbindung der Kammeroper an
einen starken Partner einerseits die Basis zur Erhaltung dieses
wunderbaren Theaters, andererseits eine neue Heimstätte für junge
Künstler geschaffen werden kann", unterstrich Woller, der dieses
Konzept aus voller Überzeugung unterstützt.

Neubelebung der Wiener Theaterlandschaft

Das Kleinod Kammeroper bleibt als wichtiger Musiktheaterstandort
erhalten und belebt als spezielle Studiobühne des Theaters an der
Wien sowie als Spielort für Produktionen der Freien Wiener
Musiktheaterszene die Wiener Theaterlandschaft neu. Die Studiobühne
des TAW wird vor allem jungen SängerInnen Chancen geben und gemeinsam
mit dem bisherigen Trägerverein den bedeutenden und traditionsreichen
Hans-Gabor-Gesangswettbewerb weiterführen und absichern.

Die Freie Musiktheaterszene ist dabei keineswegs ein
"Feigenblatt", sondern wird in die Erstellung des Gesamtspielplanes
einbezogen. Diese Lösung ist nur durch das starke Engagement des
Theaters an der Wien und der VBW mit gleich bleibender städtischer
Förderung realisierbar. Die VBW leisten über Synergien wie Technik,
Personal, Werbung und PR sowie dem Aufbau gemeinsamer Ressourcen und
Umschichtungen einen Beitrag, der einen ambitionierten Spielbetrieb
erst möglich macht.

"Durch die Zusammenarbeit mit dem TAW ergeben sich große Chancen
für bessere Produktionsbedingungen, und durch aus Synergien erzielte
Einsparungen mehr verfügbares Budget für die Kunst. Der Trägerverein
Kammeroper und die bisherige Geschäftsführung Holger Bleck und
Isabella Gabor, die in die Erarbeitung dieses Konzeptes von Beginn an
eingebunden waren, haben durch persönlichen Einsatz einen
wesentlichen Beitrag geleistet, diese Lösung zu ermöglichen, betont
Woller.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at

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