OTS0187   27. Jan. 2012, 13:07

SP-Berger-Krotsch ad Feldmann: Keine Sparmaßnahmen auf Rücken der Frauen!


Gegen eine frühzeitige Anhebung des
Frauenpensionsalters sprach sich heute Freitag die Frauensekretärin
der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch vehement aus:
"Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Frauen wird es mit uns nicht
geben!" Als besonders "zynisch" sei in diesem Zusammenhang auch die
Interpretation seitens VP-Frauensprecherin Feldmann zu bewerten, die
von einer "verfehlten" Initiative der früheren Frauenministerin
Johanna Dohnal spricht "Hiermit beweist die Wiener ÖVP einmal mehr,
dass Politik im Sinne der Frauen einfach negiert wird, genauso wie
die gegebenen Lebensumstände vieler Frauen. Auf diese billige
Mogelpackung werden wir uns bestimmt nicht einlassen! Ist es doch
Lebensrealität für viele Frauen, aufgrund von Arbeitslosigkeit oder
Krankheit nicht einmal das gesetzliche Antrittsalter zu erreichen",
unterstrich Berger-Krotsch.****

Zudem sei es nicht einzusehen, dass nun über die Frauen
"drübergefahren" und die Gleichstellung der Geschlechter hintan
gestellt werden soll. "Solch eine Vorgehensweise mag wohl üblich für
ÖVP-Frauensprecherin Feldmann und die gesamte ÖVP sein, aber nicht
für uns! Fest steht, dass die Angleichung des Pensionsalters von
Frauen und Männern aus gutem Grund schrittweise ab 2024 erfolgen
soll. Denn als Bedingung daran wurde die absolute Gleichstellung von
Frauen und Männern am Arbeitsmarkt geknüpft. Solange Frauen noch im
Durchschnitt um ein Viertel weniger verdienen, werden wir solchen
unsozialen Maßnahmen nicht zustimmen!"

Fest steht zudem, dass ein Drittel aller Frauen arbeitslos in Pension
geht und die Bedingungen für ältere Arbeitnehmerinnen besonders
schwierig sind. Daher sei es nötig, die Rahmenbedingungen am
Arbeitsmarkt so zu ändern, dass Frauen überhaupt länger arbeiten
können und gleichberechtigt sind - sprich die Lohnschere zu
schließen, für Gehaltstransparenz zu sorgen und Quoten einzuführen:
"Mit einer Anhebung werden noch mehr Frauen in die vorzeitige
Arbeitslosigkeit gedrängt! Das ist nicht im Sinne der Frauen und kann
auch nicht im Sinne eines vernünftigen Sparpakets sein. Wir sprechen
uns mit aller Vehemenz gegen eine frühzeitige Anhebung aus!", schloss
Berger-Krotsch. (Schluss) nk

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0187 2012-01-27 13:07 271307 Jän 12 DSW0002 0324



SPÖ Wien Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

Aussendungen von SPÖ Wien abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten:


Errechnete Personen: