• 27.01.2012, 12:34:37
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Bilanz zum Snowboard-Weltcup-Rennen am Jauerling

Bohuslav: Niederösterreich hat Sportgeschichte geschrieben

St. Pölten (OTS/NLK) - Zwei Wochen nach dem Rennen am Jauerling,
mit dem der Snowboard-Weltcup erstmals in Niederösterreich Station
gemacht hat, wurde heute, Freitag, 27. Jänner, in den Räumen des
Palais Niederösterreich in Wien Bilanz über den sportlichen und
wirtschaftlichen Erfolg gezogen. "Niederösterreich hat am Jauerling
ein erfolgreiches Kapitel Sportgeschichte geschrieben", betonte dabei
Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Was die Sportstrategie des Landes Niederösterreich betreffe, so
beruhe diese auf vier Säulen, so die Landesrätin: "Zum Ersten wird
versucht, große Sportevents nach Niederösterreich zu bringen, zum
Zweiten unterstützen wir Topsportler und Aushängeschilder wie
Benjamin Karl, zum Dritten werden moderne und attraktive Sportstätten
im ganzen Land zur Verfügung gestellt und zum Vierten fördert
Niederösterreich den Breitensport, um möglichst viele Landsleute zum
Sport zu bringen."

Zu den Gründen, den Snowboard-Weltcup am Jauerling abzuhalten,
führte die Landesrätin aus: "Zahlreiche Experten haben sich für den
Jauerling ausgesprochen, weil die Wachau im Zentralraum liegt, für
viele Menschen ideal zu erreichen ist und die Kapazitäten in
Hotellerie und Gastronomie für eine solch große Veranstaltung
vorhanden sind." Überdies sei Niederösterreich unheimlich stolz, ein
Heimrennen für Benjamin Karl nahe seiner Heimatstadt Wilhelmsburg
organisieren zu können.

Zu Werbewert und Wertschöpfung meinte Bohuslav: "Rund 1.300
Schüler mit über 100 Lehrern waren am Vormittag auf dem Jauerling und
mehr als 5.000 Zuschauer am Nachmittag und Abend bei den
Hauptrennen." Die Nächtigungen in den drei Weltcuporten Emmersdorf,
Luberegg und Leiben hätten sich während des Weltcups verdoppelt, so
die Landesrätin. "Durch Nächtigungen und Ausflugsgäste kommen wir auf
eine touristische Wertschöpfung von 200.000 Euro. Durch die mediale
Berichterstattung konnte weit über die Grenzen Niederösterreichs auf
unser Bundesland aufmerksam gemacht werden". Niederösterreich stehe
selbstverständlich auch nächstes Jahr als Austragungsort für einen
Snowboard-Weltcup zur Verfügung.

Landesrätin Bohuslav und Herta Mikesch, Präsidentin des NÖ
Landesskiverbandes, sprachen den vielen Freiwilligen, aber auch den
Firmen für ihre Arbeit Respekt, Dank und Anerkennung aus. "Für diesen
Event waren 231 Freiwillige vor Ort aktiv. Rund 200 Tonnen Material
wurden rund um die Piste aufgebaut", betonte Mikesch. Den ganzen Tag
über habe das Rote Kreuz nur einen Einsatz verzeichnet, trotz
Polizeikontrollen seien keine Führerscheine abgenommen worden, der
Shuttleservice von Maria Laach zur Piste auf dem Jauerling habe sich
bewährt, so Mikesch.

Mag. Christian Galler, sportlicher Leiter von Snowboard Austria,
sagte: "Es war eine große Herausforderung, in dieser Region und in
diesem Umfeld einen Weltcup zu organisieren. Um die Schneeproblematik
zu lösen, war ein Schulterschluss aller Beteiligten notwendig. Die
Schneetransporte für die Rampe und die Ausgleicharbeiten auf der
Piste sind besonders für den Parallelslalom notwendig gewesen. Mit
dieser Veranstaltung hat es sich der Jauerling verdient, auch
zukünftig im internationalen Rennkalender der FIS berücksichtigt zu
werden."

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer,
Telefon 02742/9005-12026, e-mail [email protected].

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk

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