• 27.01.2012, 10:40:31
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MANUFUTURE-AT begrüßt die Stärkung der FTI-Initiative Intelligente Produktion

Wien (OTS) - MANUFUTURE-AT begrüßt die 40%ige Erhöhung des
Förderungsvolumens der österreichischen FTI-Initiative Intelligente
Produktion des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und
Technologie auf 70 Millionen, welche über einen Zeitraum von 5 Jahren
zur Verfügung gestellt wird.

Die Stärkung der Forschung & Entwicklung (F&E) im Bereich der
Produktionstechnologien ist ein wichtiger Impuls und unterstreicht
die Tendenz der österreichischen produzierenden Industrie, trotz
Finanzkrise, in den kommenden drei Jahren das F&E-Ausgabenniveau
gemessen am Umsatz zu halten bzw. auszubauen. Deutlich über 50% der
F&E Ausgaben in Österreich werden von der produzierenden Industrie
erbracht. Durch die intensive Einbettung der Unternehmen in die
österreichischen F&E Netzwerke, wird mit jedem neuen Arbeitsplatz
zumindest ein weiteres Beschäftigungsverhältnis in der restlichen
Wirtschaft erzeugt, mit einem Multiplikatoreffekt höher als zwei.

"Die Stärkung der FTI Initiative Intelligente Produktion wird die
Innovationen in den Betrieben weiter vorantreiben. Das bedeutet
innovative Impulse für die heimische Industrie und stärkt den
Wirtschaftsstandort Österreich," ist Dr. Wolfgang Eickhoff,
Geschäftsführer MANUFUTURE-AT überzeugt. "Wir sind im ständigen
Dialog mit den Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie sowie
der Maschinen & Metallwarenindustrie und sehen den Bedarf an
thematisch orientierten Förderinitiativen und begrüßen die Erhöhung
des Fördervolumens sehr!", so Eickhoff weiter.

Laufende Studie zu F&E Ausgaben der produzierenden Industrie

Aus einer laufenden Studie* des Industriewissenschaftlichen
Instituts (IWI) mit dem Titel "Forschungs- und Entwicklungsbedarf in
der Fertigungstechnik aus Sicht der Elektro- und Elektronikindustrie
(EEI) sowie der Maschinen & Metallwarenindustrie (MMI)" geht hervor,
dass die Unternehmen der produzierenden Industrie mehrheitlich ihr
internes und externes F&E-Ausgabenniveau gemessen am Umsatz in den
kommenden drei Jahren halten bzw. ausbauen wollen.
Dies unterstreicht ein starkes Bekenntnis zum Produktionsstandort
Österreich bzw. spricht für ein grundlegendes Standortvertrauen.

Die 2.633 Unternehmen der MMI und EEI tragen mit einem
Produktionswert 108 Milliarden Euro (Stand 2009) und 374.972
Beschäftigten (Stand 2009) rund 22 Prozent zum österreichischen BIP
bei. Der Sektor gilt außerdem als sehr innovativ: rund 50%, das sind
3,21 Milliarden Euro (Stand 2009), der gesamten Ausgaben für
Forschung und Entwicklung in Österreich werden von der Industrie
aufgebracht.

*Die Studie wurde im Auftrag vom bmvit gemeinsam mit den
Fachverbänden der Maschinen- und Metallwarenindustrie und der
Elektro- und Elektronikindustrie in den Monaten Dezember 2011 und
Jänner 2012 durchgeführt.

Daten und Fakten der produzierenden Industrie in Österreich

Produktion: 108 Milliarden Euro
Beschäftigte: 374.972
Betriebe: 2.633
Anteil am BIP: 22 Prozent
F & E Ausgaben Industrie**: 3,21 Milliarden Euro
F & E Ausgaben gesamt**: 6,87 Milliarden Euro

Stand 2009

**F&E Ausgaben Österreich Stand 2007
Quelle: Statistik Austria

Über MANUFUTURE-AT

Die nationale Plattform MANUFUTURE-AT wurde 2010 gegründet: Der
Verein fungiert einerseits als Schnittstelle zu MANUFUTURE-EU,
andererseits zur österreichischen FTI (Forschung, Technologie,
Innovation) Initiative Intelligente Produktion des BMVIT.
MANUFUTURE-AT ist Ansprechpartner für österreichische produzierende
Industrieunternehmen und nimmt in der Strategiefindung sowie in der
nationalen und internationalen Vernetzung eine zentrale Rolle ein.
Als Schnittstelle zur europäischen Ebene vertritt MANUFUTURE-AT
nationale Unternehmensinteressen und versucht interdisziplinäre
Forschungskooperationen im Bereich der Produktionstechnologien
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu ermöglichen, um den F&E
Standort Österreich zu stärken. www.manufuture.at

Rückfragehinweis:
DI Dr. Ulrike Witz, M.Sc.
MANUFUTURE-AT
T +43 (0)5 90 900 3366
E [email protected]

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