- 27.01.2012, 10:30:43
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Gaulhofer setzt sich visionäre Ziele - BILD

Wien (OTS) - Mit 550 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 82
Millionen Euro im Jahr 2011 zählt Gaulhofer zu den führenden
Fensterherstellern Österreichs. Der Exportanteil beträgt 38 %, die
Investitionen in Forschung und Entwicklung liegen mit 3,5 % des
Umsatzes deutlich über dem Durchschnitt der österreichischen
Baustoffindustrie. Mit "Fenstern für Visionäre" will Geschäftsführer
Dr. Manfred Gaulhofer 2012 einen großen Schritt zu nachhaltigem
Wachstum setzen.
"Alle Visionen haben ein gemeinsames Merkmal: Sie geben Hoffnung
auf eine bessere Zukunft", erklärt Dr. Manfred Gaulhofer,
Geschäftsführer der Gaulhofer Industrie Holding, die Idee hinter dem
neuen Slogan. Ein Slogan, der das Grundverständnis und die
Firmenphilosophie des steirischen Familienunternehmens in drei Worte
fasst. "Jeder, der ein Gebäude errichtet, Architekt oder Bauherr, hat
eine Vision. Die Vorstellung davon, dass er oder sie damit ein
besseres Wohn- oder Arbeitsumfeld für die Zukunft schafft. Für diese
Visionäre arbeiten wir." Und diese Arbeit selbst ist nicht weniger
visionär: mit innovativen Produkten, umweltfreundlichen
Produktionstechniken, zukunftsweisenden Mitarbeitermodellen und
Fachhandelspartnern in Österreich und dem nahen Ausland.
Produziert wird an zwei Standorten in Österreich: In der Zentrale
in Übelbach nördlich von Graz produziert Gaulhofer Holz- und
Holz-Alu-Fenster und -Türen, in Mäder/Vorarlberg Kunststofffenster
und -türen. Insgesamt verlassen rund 230.000 Einheiten pro Jahr diese
Werke. In Zukunft soll diese Zahl deutlich steigen, nicht zuletzt
dank eines florierenden Exportgeschäfts.
Mit einem Exportanteil von 38 % zählt Gaulhofer zu den
international erfolgreichsten Unternehmen der österreichischen
Baustoffindustrie. Die wichtigsten Exportmärkte sind Deutschland und
die Schweiz. In beiden Ländern wird das gesamte Sortiment angeboten.
In anderen europäischen Ländern sowie den USA und Kanada punktet
Gaulhofer vor allem mit seinen High-End-Produkten, z. B. aus dem
Holz-Alu-Segment, sowie mit Großelementen. "Der Markt der einfachen
Kunststofffenster ist sehr preisgetrieben und wird in fast allen
Ländern von lokalen Herstellern dominiert", betont Gaulhofer. "Unsere
Holz- und Holz-Alu-Fenster dagegen werden international zunehmend
nachgefragt. In diesem Sektor gibt es wenige industrielle Anbieter,
und noch weniger Hersteller, die unseren hohen Qualitätsstandard
erreichen." Dasselbe gilt im Kunststoffbereich für hochqualitative
Energiesparfenster wie der Gaulhofer ENERGYLINE.
Innovationszyklus von 2 Jahren
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben in Österreich in
den letzten Jahren deutlich zugenommen. Laut Statistik Austria stieg
die F&E-Quote von 1,10 % im Jahr 1981 auf 2,76 % im Jahr 2010. Im
Vergleich zu anderen Unternehmen investiert Gaulhofer hier
überdurchschnittlich stark: "Bei uns liegt die F&E-Quote beständig
bei 3,5 % des Umsatzes und damit deutlich über dem österreichischen
Durchschnitt", betont Geschäftsführer Ing. Hans Heiling. Das selbst
gesteckte Ziel, jährlich eine Produktinnovation auf den Markt zu
bringen, wurde in den letzten Jahren regelmäßig übertroffen.
Im Zusammenhang damit unterstreicht Heiling auch die große
Bedeutung des Sonnenschutzes. Der fließende Übergang von innen und
außen, der in der modernen Architektur durch große Fensterflächen und
möglichst viel Transparenz erzielt wird, bringt viel Tageslicht in
die Innenräume. Im Sommer kommt mit dem Licht aber auch die Hitze.
"Sonnenschutz ist auch Hitzeschutz und sollte bei der Planung stets
mitbedacht werden", so Heiling. Um den Konsumenten dies zu
erleichtern, führt Gaulhofer eine breite Palette an integrierten
Sonnenschutzsystemen für alle Fenstervarianten im Programm. Ist die
Beschattung also nicht bereits durch architektonische Maßnahmen
gegeben, macht Gaulhofer durch sein Vollsortiment ganzheitliche
Lösungen möglich.
Hoffnungsmarkt Sanierung
Die Sanierung ist für die österreichische Fensterindustrie ein
großer Hoffnungsmarkt. Die Erwartungen an die Neuauflage des
Sanierungsschecks sind groß. "2009 haben viele Sanierungswillige die
Förderung genützt, weil sie auch bei Einzelmaßnahmen wie einer
Fassadensanierung oder einem Fenstertausch den Förderbetrag von
maximal 5000 EUR erhalten konnten. 2011 hat man die Förderkriterien
verschärft und damit letztlich nur mehr umfassende, sehr aufwändige
Sanierungsvorhaben finanziell unterstützt. Die dafür nötige
Investition war vielen Menschen zu hoch, sie haben die Sanierung
zurückgestellt", erklärt Gaulhofer und appelliert an die Regierung,
die Attraktivität der Förderkriterien zu verbessern.
Eine höhere Sanierungsrate sei aus mehreren Gründen wünschenswert,
so Gaulhofer weiter. 78 % der Wohnfläche in Österreich wurde vor 1982
errichtet und ist damit aus energetischer Sicht dringend
sanierungsbedürftig. Für jeden Einzelnen bringt die Sanierung mehr
Behaglichkeit bei geringeren Energiekosten. Durch moderne
energieeffiziente Fenster lassen sich bis zu 40 % der Heizkosten
einsparen. Für die österreichische Volkswirtschaft verringern sich
die Kosten für Energieimporte sowie für CO2-Emissionen bei
gleichzeitiger Sicherung von Arbeitsplätzen. Schließlich gibt es kaum
einen anderen Bereich, der ähnlich personalintensiv ist wie die
Sanierung. Die wirtschaftlichen Erträge bleiben in der Region und
vorrangig bei klein- und mittelständischen Unternehmen.
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