Simma Albin: Vorsitzender Justizwachegewerkschaft
Wien (OTS) - Mit Erschrecken wird die Androhung eines
Arbeitsplatzsicherungsbeitrages durch die Regierung beim Vorsitzenden
der Justizwachegewerkschaft, Simma Albin, FCG, vernommen.
"Unglaublich, wie Mitarbeiterverachtend der Arbeitgeber Bund mit
seinen DienstnehmerInnen umgeht, meint Simma. Gerade im
Justizwachdienst, bei stetig steigenden Häftlingszahlen, wobei in der
U-Haft weit über 60 Prozent Ausländer angehalten werden, verwundert
es mich doch, dass nur von Einsparungen im öffentlichen Dienst die
Rede ist. Hunderttausende von Euro werden jährlich in die Betreuung
und Versorgung von Rechtsbrechern investiert, Hunderte von Externen
Psychologen und anderem Betreuungspersonal werden über eine
ausgegliederte Agentur versorgt und gerade den beamteten Mitarbeitern
im Strafvollzug will man in die Brieftasche greifen?
Unverschämt wird seitens der Beamtenministerin Heinisch-Hosek
immer wieder auf den öffentlichen Dienst hingedroschen, wobei
nirgends von Einsparungen beim Missbrauch von Leistungen im
Strafvollzug die Rede ist. Millionen von Euro werden Jahr für Jahr
für Leistungen an Gefangene zur Verfügung gestellt, die ein
Normalverbraucher niemals in Anspruch nehmen darf oder kann. Die
Justizwachgewerkschaft spricht sich klar gegen diese Ausbeutersteuer
im öffentlichen Dienst aus und erwartet sich von der gesamten
Regierung endlich dort Maßnahmen zu ergreifen, wo das Steuergeld
verschwendet wird. Nämlich im nicht mehr zu finanzierbaren
Strafvollzug mit all seinen linkslinken Ideen und Streicheleinheiten
für rechtskräftig verurteilte Rechtsbrecher. Betreuungsvollzug ja,
aber in einem Maße, dass der Bürger das auch verstehen kann, meint
Simma.
Die Justizwachgewerkschaft wird in seiner nächsten
Bundesleitungssitzung über notwendige Maßnahmen beraten, die bis hin
zu Streikbeschlüssen führen könnten. Irgendwann ist die Geduld auch
bei den Bediensteten im Strafvollzug Endendwollend ,wenn immer wieder
vom Arbeitgeber die Leistung seine Mitarbeiter in Frage gestellt
wird.
Im übrigen haben alles Justizwachebediensteten für ihren
Arbeitgeber Bund ihren Beruf aufgegeben und jetzt soll man dafür auch
noch Strafe zahlen?
Vorsitzender Justizwachegewerkschaft
Vorsitzender Fachausschuss
Wickenburggasse 17/9
1080 Wien














