LR Schwarz: Klare Absage an Vorstöße, Entscheidungsfreiheit der Familien zu beschränken
Gestriger Reformvorschlag der Grünen zum Kinderbetreuungsgeld bedeutet Karenzverkürzung durch die Hintertür
St. Pölten (OTS/NÖI) - Aus Anlass der Aktuellen Stunde zu
Vereinbarkeit Familie und Beruf in der heutigen Sitzung des NÖ
Landtags sprach sich Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz ganz
klar gegen die Vereinheitlichung von Familienunterstützungen aus und
bekannte sich einmal mehr zur Entscheidungsfreiheit der Familien.
"Familie ist überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen.
Derzeitige Vorschläge zur Reformierung von Familienleistungen von
Seiten der Grünen und der SPÖ zielen darauf ab, den Familien diese
Verantwortung gänzlich zu entziehen, ihnen einen einzigen Weg als den
richtigen zu verkaufen. Bei den Grünen hieße das: Nur ein Modell für
ein Kinderbetreuungsmodell - und das für maximal 14 Monate bzw. 18
Monate bei Teilzeit. Damit würde sich auch die Karenzzeit verkürzen.
Das ist ein schwerer Anschlag auf die Familien in unserem Land und
vor allem auf deren Wahlfreiheit!", so Schwarz.
"Wir müssen Familien in ihrer Entscheidungsfreiheit bestärken. Das
tun wir derzeit mit der Variantenvielfalt beim Kinderbetreuungsgeld.
Damit unterstützen wir einerseits jene Eltern, die sich dafür
entscheiden, ihre Kinder so lange wie möglich zu Hause betreuen zu
wollen. Andererseits können jene Eltern, die eine Kinderbetreuung in
Anspruch nehmen, dieses Betreuungsgeld auch für externe Betreuung
heranziehen", erklärt die Landesrätin.
"Ich bin gerne gesprächsbereit, wenn es um darum geht, über
Lösungsansätze für eine Optimierung der Unterstützung für Familien
zu reden. An einem Mix aus Objekt- und Individualförderung geht
allerdings in Niederösterreichs Familienpolitik kein Weg vorbei.
Kinder werden immer noch in Familien hineingeboren, und nicht in
Kinderbetreuungseinrichtungen. Familien übernehmen gerne
Verantwortung, und dabei werde ich sie gerne mit vollster Kraft
unterstützen - und zwar jede Familie auf ihrem individuellen Weg", so
Schwarz.














