- 26.01.2012, 16:20:49
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Christian Fialka neuer Ärztlicher Leiter des AUVA-Unfallkrankenhauses Meidling
Wien (OTS) - Mit 1. Jänner 2012 hat ao. Univ. Prof. Dr. Christian
Fialka die Ärztliche Leitung des AUVA-Unfallkrankenhauses Meidling
übernommen. Er folgt auf Prim. Univ. Prof. Dr. Rudolf Schedl, der mit
65 Jahren und nach rund 14 Jahren an der Spitze des größten
Unfallspitals Österreichs, in Pension geht.
Rudolf Schedl ist es seit Juni 1997 gelungen, das AUVA-Haus in der
Wiener Kundratstraße trotz fortwährender, umfassender Umbauarbeiten
auf einem hohen medizinischen Niveau zu führen. Hier will Christian
Fialka ansetzen: "Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling soll zum
attraktivsten Arbeitsplatz für Unfallchirurgie und Unfallbehandlung
werden und unseren Patienten weiterhin eine Versorgung auf höchstem
medizinischen und pflegerischen Niveau bieten."
Christan Fialka wurde am 3. Februar 1967 in Wien geboren. Er
absolvierte seine Ausbildung zum Facharzt für Unfallchirurgie an der
Universitätsklinik Wien und Praktika in Spitälern in Wien und
Niederösterreich, die er - ebenso wie das ÖAK Diplom für Sportmedizin
und Notfallmedizin - 1998 abschloss. Ab 2000 war er an der Uniklinik
in leitenden Funktionen tätig.
Verletzungen des Schultergelenks standen im Mittelpunkt seiner
wissenschaftlichen Arbeiten und der Habilitation im Jahre 2006 an der
Universitätsklinik für Unfallchirurgie Wien.
Prägend war für Fialka auch ein Studienaufenthalt 2003 an der
Columbia University (New York) und die Auseinandersetzung mit dem
US-amerikanischen Gesundheitssystem: "In dieser Zeit habe ich die
Vorzüge unseres Gesundheitssystems so richtig schätzen gelernt."
Prim. ao. Univ.Prof. Dr. Christian Fialka ist verheiratet und hat
zwei Töchter. Er hält sich so oft wie möglich unter anderem mit
Basketball, Laufen und Radfahren fit.
Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling
Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling ist das auf Grund der
Patienten- und Operationsfrequenz größte Unfallspital Österreichs.
Jährlich werden rund 63.000 Patienten behandelt, davon rund 7.500
stationär. Knapp 25 Prozent aller Verletzungsopfer im Wiener Raum
werden im Meidling behandelt. Es stehen derzeit 142 Betten zur
Verfügung, die fast hundertprozentig ausgelastet sind. Die
durchschnittliche Verweildauer beträgt 7 Tage.
Im AUVA-UKH Meidling sind insgesamt rund 435 Personen beschäftigt,
davon 70 Ärzte sowie 232 Pflegerinnen und Pfleger.
Pro Jahr führt das Ärzte-Team an die 4.500 Operationen sowie
21.500 Wundversorgungen und davon wieder 6.500 operativ durch.
Schwerpunkte der Behandlung sind mehrfach- und schwer verletzte
Patienten, Schädel-Hirn-Verletzungen, Wirbelsäulenverletzungen,
Handverletzungen - darunter zahlreiche mikrochirurgische Operationen
und Replantationen - sowie die Versorgung aller Arten von
Knochenbrüchen und Gelenksverletzungen. Eine besondere Rolle spielt
dabei der künstliche Gelenksersatz an Hüfte, Knie und Schulter.
Das seit 1956 in der Kundratstraße 37 in Wien-Meidling bestehende
AUVA-Unfallkrankenhaus wird seit 1996 erweitert und modernisiert.
Ziel ist die Konzentration der Behandlungseinrichtungen und
Verkürzung der Patientenwege und Wartezeiten. Während des Umbaus
wurde fast im Vollbetrieb weitergearbeitet.
Der Fotolink: http://83.164.133.17/pindownload/login.do?pin=SSLQF
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige
sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien
betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42
Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in
den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie
1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und
Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA
finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus
Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige
Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung
von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren
Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle
Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
Rückfragehinweis:
Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676-33 24 879
E-Mail: [email protected]
Im Internet: www.auva.at/wien.
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