- 26.01.2012, 14:11:36
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Frauenberger: Lohnschere schließen, statt Pensionsalter erhöhen!
Ungleichbehandlung von Frauen am Arbeitsmarkt bekämpfen
Wien (OTS) - Gegen die heutige Forderung der ÖVP-Bünde das
Frauenpensionsalter bereits ab 2014 schrittweise an das der Männer
anzugleichen, spricht sich die Wiener Frauenstadträtin Sandra
Frauenberger vehement aus: "Das niedrigere Frauenpensionsalter ist
als Maßnahme gedacht, um Ungerechtigkeiten im Erwerbsleben zwischen
Frauen und Männern zumindest bei der Pension auszugleichen. So lange
Frauen am Arbeitsmarkt nicht gleich viel verdienen und nicht die
gleichen Karrierechancen haben, sollten wir auch nicht über
Verschlechterungen in der Pension reden."
"Es ist schon sehr auffällig, dass von konservativer Seite die
Gleichstellung von Frauen immer dann gefordert wird, wenn es um
Verschlechterungen für Frauen geht. Dabei sind Verbesserungen
dringend notwendig, wie zum Beispiel die gleiche Verteilung von Lohn.
Nur gesetzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ungleichbehandlung von
Frauen am Arbeitsmarkt, wie die Quote, Einkommenstransparenz oder
eine gesetzlich verankerte, gerechte Verteilung von Haushaltsarbeit
bringt das gewünschte Schließen der Einkommenslücke, nicht das
Angleichen des Pensionsalters," so Frauenberger abschließend.
(Schluss) grs
Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Stefanie Grubich
Tel.: +43 1 4000 81853
mailto:[email protected]
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