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OTS0220   26. Jan. 2012, 13:52

FP-Heinreichsberger: Zwei Drittel der Wiener gegen das kostenpflichtige Parkpickerl!

Jetzt muss Prokop endlich die Bezirksbevölkerung befragen


Eine Umfrage des ÖAMTC bestätige neuerlich die
Stimmung in der Bevölkerung. Das kostenpflichtige Parkpickerl werde
als reine Inkassoaktion gesehen, die sich voll gegen die Autofahrer
richte. "Jetzt muss das von der FPÖ-Ottkaring eingebrachte Verlangen
auf Bürgerversammlung zu diesem Thema endlich abgehalten werden,
bevor das kostenpflichtige Parkpickerl still und leise über die
Hintertür eingeführt wird", fordert der Klubobmann der FPÖ-Ottakring,
Mag. Georg Heinreichsberger, der zudem auf die Studie der
Arbeiterkammer verweist, die eindeutig bestätigt, dass die
Westbezirke hinsichtlich der Pendlerströme am wenigsten betroffen
sind.

Kritik übt Heinreichsberger außerdem an den vielen Fragen, die noch
völlig ungeklärt im Raum stehen: Wie ist die Regelung auf
Kleingärtner, die zwei Wohnsitze haben, anzuwenden? Soll die
kostenpflichtige Parkraumbewirtschaftung flächendeckend im Bezirk
eingeführt werden oder nicht? Woher kommen die Parkplätze im Bezirk,
um für jene die zahlen auch tatsächlich einen Stellplatz
gewährleisten zu können?

"Viele Fragen und keine Antworten aus der Bezirksvorstehung, stellt
Heinreichsberger fest und fordert weiters: "Nun muss geklärt werden,
was die Ottakringer tatsächlich wollen. Bezirksvorsteher Prokop muss
die zahlreichen Interessen der Betroffenen umgehend in Form einer
Bürgerversammlung zusammentragen. Dann ist selbstredend, wie sich der
Herr Bezirksvorsteher zu verhalten hat. Immerhin hat er einzig und
allein die Belange der Bezirksbevölkerung zu vertreten und nicht
parteipolitische Vorgaben aus der rot/grünen Rathauszentrale zu
vollziehen." (Schluss) hn

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0220 2012-01-26 13:52 261352 Jän 12 NFW0006 0234



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