• 26.01.2012, 13:23:08
  • /
  • OTS0204 OTW0204

VP-Korosec ad Wehsely: Managementfehler im AKH müssen rasch und nachhaltig behoben werden!

Schuldzuweisungen an Ärzt/innen bringen Patient/innen nicht mehr Sicherheit

Wien (OTS) - Es sei angesichts der Tragik im Fall jener
schwangeren Frau, die nach mehreren Spitalsbehandlungen aufgrund
starker Blutungen letztendlich ihr Kind verloren hat, nicht
zielführend seitens der Stadt Wien danach zu trachten, die Schuld
nach Möglichkeit den Ärzt/innen im AKH anzulasten und sich damit vor
der eigenen Verantwortung zu drücken, erklärt die
Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.

Überlastete Mitarbeiter/innen sind der Stadträtin egal - sie
verweist einfach auf den Bund

Bei Betrachtung der gesamten Causa sind vor allem die seit vielen
Jahren offensichtlichen Fehlplanungen was die Personalausstattung und
die Definition des Leistungsauftrages am AKH betrifft einmal mehr zu
thematisieren.

Korosec: "Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass die derzeitige
Organisationsform am AKH nicht die beste Lösung ist. Es ist mir daher
vollkommen unverständlich, wieso man im Stadtratsbüro auch nach
diesem tragischen Fall noch immer nicht an einer grundsätzlichen
Verbesserung der Struktur und der organisatorischen Abläufe im AKH
interessiert ist."

Versäumnisse auf Managementebene sowie chronische Personalprobleme
beim Pflegepersonal hätten letztendlich dazu geführt, dass die
Mitarbeiter/innen mittlerweile total überlastet und ausgelaugt sind.
Es müsse daher im Vorfeld ein anderes Problembewusstsein auf
politischer Ebene der Stadt Wien geben, betont die
VP-Gesundheitssprecherin.

Korosec: "Die Verleugnung der Zuständigkeit durch die Stadtregierung
hat ja mittlerweile bereits System! Wenn am AKH etwas passiert, dann
ist für die Wiener Gesundheitsstadträtin nach langem Herumlavieren
letztendlich die Ärzteschaft, also der Bund, schuld. Frau Stadträtin,
sie sind für ein reibungsloses Funktionieren von Österreichs größtem
Spital verantwortlich. Es kann also nicht sein, dass sie sich für das
AKH nur dann zuständig fühlen, wenn es gilt dort medienwirksam
inszenierte Eröffnungstermine wahrzunehmen."

Behördliche Ermittlungen müssen zu Verbesserung der
Organisationsstrukturen führen

Sie erwarte sich aufgrund der laufenden Ermittlungen zum aktuellen
Vorfall im AKH, bei dem eine junge Wienerin auf sehr tragische Weise
ihr ungeborenes Kind verloren hat, dass man seitens der Stadt Wien
endlich die Gelegenheit nutze, für die notwendige Personalausstattung
in den städtischen Spitälern zu sorgen und über eine Verbesserung der
gesamten administrativen Abläufe nachzudenken. "Es ist höchst an der
Zeit, Frau Stadträtin, hier endlich aktiv zu werden, anstatt mit
Akribie die Schuld beim Bund zu suchen", erklärt die
VP-Gesundheitssprecherin abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel