OTS0111   26. Jan. 2012, 11:05

Heizen mit Strom - Anbieterwechsel kann Kosten um 20 Prozent senken


Über eine Viertel Million Haushalte heizen nach wie
vor mit Strom. Sie müssen heuer mit einer stolzen Jahresstromrechnung
rechnen. Gerade in der kalten Jahreszeit lohnt sich für solche
Spitzenverbraucher ein Anbietervergleich. Nach dem
Internet-Strompreis-Rechner auf durchblicker.at kann sich ein solcher
Haushalt durch einen Anbieterwechsel bis zu 300 Euro pro Jahr
ersparen. Für einen Wechsel des Anbieters muss man allerdings in der
Praxis immer noch bis zu sechs Wochen warten. Wirtschafts- und
Justizministerium haben erst am Dienstag schärfere Wettbewerbsregeln
für Strom- und Gasversorger in Aussicht gestellt.

Heizen mit Strom kann teuer kommen. Das hat ein Check des
Verbraucherportals durchblicker.at rechtzeitig zum Kälteeinbruch in
Ostösterreich ergeben. Ein durchschnittlicher Wiener Haushalt in
einer mit Strom beheizten 80 m2-Wohnung und etwa 9.000 kWh
Jahresstromverbrauch muss heuer in Wien etwa mit einer Stromrechnung
von rund knapp 1.600 Euro rechnen. Senken lassen sich die Kosten
durch einen Wechsel des Anbieters.

"Heizen mit Strom ist teuer. Wer dazu keine Alternative hat,
sollte zumindest vom Landesenergieversorger zum günstigsten Anbieter
wechseln", empfiehlt durchblicker.at-Experte Reinhold Baudisch. Damit
kann man vor allem in Ostösterreich aktuell bis zu 20 Prozent der
Stromkosten sparen. Das sind für einen Durchschnittshaushalt an die
300 Euro pro Jahr. Selbst, wer auf zertifizierten Ökostrom wechselt,
kann damit seine Kosten senken und durch einen Wechsel immerhin 85
Euro im Jahr einsparen.

Zudem sollten Haushalte, die mit Strom heizen, den Einbau eines
eigenen Nachtstromzählers in Erwägung ziehen. "Wenn die elektrische
Heizung über einen Nachtspeicher verfügt, kann man dann den gesamten
Heizstrom nachts beziehen und so mit einem entsprechenden Tarif noch
einmal 100 bis 200 Euro sparen", erklärt Baudisch.

260.000 Haushalte in Österreich mit elektrischem Strom beheizt

Die Konsumentenschützer kritisieren seit langem den geringen
Wettbewerb am österreichischen Energiemarkt. Wirtschafts- und
Justizministerium haben deshalb erst am Dienstag schärfere
Wettbewerbsregeln für Strom- und Gasversorger in Aussicht gestellt.
Nach letzten verfügbaren Daten der Statistik Austria von 2010 heizen
in Österreich derzeit 260.000 Haushalte mit elektrischem Strom.
Durchschnittlich benötigt man für das Beheizen einer Wohnung mit
Strom 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Ein Haushalt, der mit Strom
heizt, verbraucht damit mehr als doppelt so viel Strom wie im
Gesamtdurchschnitt, der laut Statistik Austria exkl. Heizung zuletzt
bei 3.545 kWh pro Haushalt lag.

Teure Stromanbieter profitieren besonders im Winter von überhöhten
Tarifen

Der Heizbedarf und der zusätzliche höhere Stromverbrauch für die
längere Beleuchtung macht sich auch in der Gesamtverbrauchsstatistik
bemerkbar: In der Winterperiode beträgt der Stromeinsatz eines
Haushaltes durchschnittlich 14,4 kWh pro Tag und ist damit um etwa
die Hälfte höher als in der Sommerperiode mit 9,7 kWh. "Im Winter
profitieren teure Stromanbieter deshalb noch mehr von überhöhten
Tarifen", kritisiert Baudisch.

Seit März 2011 dauert der Wechselprozess selbst nur noch drei
Wochen. Allerdings ist ein Wechsel nur zu jedem Monatsersten möglich.
"In der Praxis stellen wir fest, dass es immer noch bis zu sechs
Wochen dauert, um einen Stromanbieter zu wechseln", so Baudisch. Wer
nicht sofort wechselt, wird deshalb wohl erst im nächsten Winter von
einem günstigeren Anbieter profitieren.

Über durchblicker.at

durchblicker.at erstellt seit 2010 aktuelle Tarif-Vergleiche für
KonsumentInnen in Österreich. Das Unternehmen ist Partner der AK
Oberösterreich und beschäftigt 12 MitarbeiterInnen. Als erstes
unabhängiges Internet-Portal für den Vergleich von Fixkosten
beobachtet durchblicker.at laufend sämtliche Entwicklungen am Markt
und sorgt mit laufenden Studien für Transparenz bei den Preisen.

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individuellen Anforderungen den tagesaktuell günstigsten Anbieter
ermitteln. Bei Bedarf übernimmt durchblicker.at auch die Formalitäten
des Anbieterwechsels. Damit schafft das Verbraucherportal mehr
Wettbewerb und bringt mit den neuen Möglichkeiten des Internets den
österreichischen Markt in Schwung.

durchblicker.at umfasst derzeit Marktvergleiche für
Versicherungen, Bausparen sowie Strom und Gas. Eine Ausdehnung des
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OTS0111 2012-01-26 11:05 261105 Jän 12 BTT0001 0634



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Rückfragehinweis: Mag. Reinhold Baudisch, MBA
Geschäftsführer durchblicker.at
Tel. 01-23060-3580
Mobil: 0699-17180604
Email: r.baudisch@durchblicker.at

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