ÖH: StEOP - Glücksspiel bedeutet frühes Aus für viele Studierende
StEOP
Stop bewahrheitet sich leider in vielen Fällen =
Wien (OTS) - Seit über zwei Wochen erhalten wir im Zuge von
"StEOP-Watch" Rückmeldungen über bisherige Erfahrungen mit der StEOP
(Studieneingangs- und Orientierungsphase). "Mittlerweile haben sich
neben Studierenden auch schon Eltern und Lehrende bei uns gemeldet.
Die bisherigen Schilderungen haben unsere schlimmsten Erwartungen
bestätigt", zeigt sich Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung verärgert. "Die Studierenden sprechen von der StEOP
als "Glücksspiel", "Knock-Out-Prüfung" und "Farce"."
"Momentan laufen die letzten Prüfungen der StEOP. In den nächsten
Wochen wird sich also für viele Studierende zeigen, ob sie weiterhin
das von ihnen gewählte Fach an der jetzigen Uni studieren dürfen.
Eine Studentin schrieb dazu: "Wegen zwei falschen Kreuzchen soll mein
Traum nun vorüber sein?" - kann das im Sinne des Herrn Minister
Töchterle sein? Wir rufen weiterhin alle Betroffenen dazu auf, uns
ihre Erfahrungen zu schildern (www.oeh.ac.at/#/steopwatch/)", so
Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH.
"Unfaire Knock-Out-Prüfungen und ein solch enormer Druck auf die
Studierenden, wie er momentan besteht, können nicht der Start in ein
Hochschulstudium sein", meint Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär.
"Es braucht eine echte Orientierungsphase, die nicht von Panik und
Angst begleitet ist, sondern den Studierenden wirklich die
Möglichkeit bietet, sich im Hochschulsystem einzufinden."
Sara Scheiflinger,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at;
http://www.oeh.ac.at














