• 26.01.2012, 09:19:09
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KONSUMENT: Getönte Gesichtscremen - sichtbar unterschiedlich

Teure Cremen teils nur mittelmäßig - preisgünstige Cremen punkten

Wien (OTS/VKI) - Getönte Tagescremen versprechen einen frischen,
ebenmäßigen, gepflegten Teint sowie Pflege für die Haut. Sechs von
zehn getesteten Cremen erfüllen dieses Versprechen "gut". Die
Hautverträglichkeit wurde sogar bei allen Produkten als sehr gut
bewertet. Wie schon bei vielen Kosmetik-Tests, zeigte sich aber auch
diesmal, dass ein hoher Preis kein Garant für Top-Qualität ist. Die
teuren Cremen von Douglas (37,90 Euro/100 ml), Vichy (56,83 Euro/100
ml) und Shiseido (73 Euro/ 100 ml) heimsten jeweils nur ein
"durchschnittlich" ein. Der Grund: Diese - durchaus hochpreisigen -
Gesichtscremen waren entweder in kosmetischer oder in pflegender
Hinsicht günstigeren Produkten deutlich unterlegen. Die besten
Ergebnisse erzielte Nivea Visage Getönte Feuchtigkeitscreme,
erhältlich um 18,40 Euro pro 100 Milliliter. Ebenfalls gut, aber noch
preiswerter sind die getesteten Gesichtscremen von dm/Balea und
Müller/Terra Naturi. Details zum Test gibt es auf www.konsument.at
sowie im Februar-KONSUMENT.

Die besten Pflegeeigenschaften wies Olaz Complete Touch of
Foundation (20,60 Euro/100 ml) im Test auf. Für die Verpackung
kassierte die Creme allerdings ein fettes "nicht zufriedenstel-lend":
Diese täuscht bei Weitem mehr Inhalt vor als tatsächlich vorhanden
ist. Ebenso stecken die Cremen von Müller/Terra Naturi, Bebe Young
Care und Vichy in klassischen Mogelpackungen.

Als einziges Produkt wurde Dr. Hauschka Tönungs Pflegecreme mit
"nicht zufriedenstellend" bewertet. Diese erzielte zwar bei den
meisten Prüfpunkten gute Noten, bestand jedoch den
Konservierungs-Belastungstest nicht. "Werden Cremen etwa mit nicht
ganz sauberen Fingern benutzt, können Keime eingetragen werden",
erläutert VKI-Experte Konrad Brunnhofer. Doch selbst in Produkten
ohne Konservierungsstoffe - wie es etwa bei Dr. Hauschka der Fall ist
- sollten potenzielle Krankheitserreger bald wieder absterben. Das
war allerdings nicht der Fall. Die Keimzahl stieg während des Tests
sogar an.

Weitere Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at und in
der Februarausgabe des Testmagazins KONSUMENT.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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