SOS Mitmensch: Friedliche Kundgebung als Gegenstück zur Gewaltrhetorik der FPÖ
Wir setzen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus
Wien (OTS) - SOS Mitmensch ruft dazu auf, als Gegenstück zur
Gewaltrhetorik der FPÖ, ein friedliches Zeichen gegen
Rechtsextremismus zu setzen. "Während die FPÖ durch eine für eine
Parlamentspartei absolut unwürdige Eskalationsrhetorik auf sich
aufmerksam macht, wollen wir zusammen mit vielen anderen
Organisationen am Wiener Heldenplatz ein friedliches Zeichen
setzen.", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Und
Pollak weiter: "Wir werden am Heldenplatz sein, weil es uns nicht
egal ist, wenn rechtsextreme Straftaten in Österreich im Steigen
begriffen sind. Wir werden am Heldenplatz sein, weil wir nicht
schweigen, wenn die extreme Rechte versucht, Machtpositionen in der
politischen Mitte zu erlangen. Und wir werden am Heldenplatz sein,
weil wir nicht wegschauen, wenn rechte Hetzer am Holocaust-Gedenktag
die Hofburg für sich in Beschlag nehmen."
SOS Mitmensch betont die hohe symbolische Bedeutung der
Gedenkkundgebung am Freitagvormittag und die Wichtigkeit der Anliegen
der Protestkundgebung am Freitagabend am Wiener Heldenplatz. "In den
vergangenen Tagen haben uns eine Vielzahl an Menschen angesprochen
und angeschrieben, dass Ihnen das breite Bündnis gegen
Rechtsextremismus Mut und Hoffnung gibt", so Alexander Pollak.
SOS Mitmensch findet es daher in höchstem Maße befremdlich, dass
die im Innenministerium angesiedelten Verfassungsschutzeinrichtungen
bereits Tage vor der Kundgebung öffentlich prognostizieren, dass "es
krachen" werde. "Eine solche Eskalationsprognose ist nicht nur
unprofessionell und unseriös, sondern auch demokratiepolitisch
bedenklich, denn so werden Personen, die die Kundgebung besuchen
wollen, eingeschüchtert, und es wird eine aggressive Stimmung bei der
Polizei erzeugt. Wir rechnen mit mehreren Tausend
KundgebungsteilnehmerInnen und rufen die Polizei dazu auf, sich nicht
von der Gewaltrhetorik der FPÖ oder den Eskalationsmutmaßungen des
Innenministeriums zu unprofessionellem Handeln aufstacheln zu lassen.
Es ist die Hauptaufgabe der Polizei die so wichtigen demokratischen
Rechte der KundgebungsteilnehmerInnen zu schützen und deeskalierend
aufzutreten.", so Alexander Pollak.














