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OTS0228   25. Jan. 2012, 15:34

Die "schweigende Mehrheit" in der SPÖ scheint das Schweigen zu brechen

ÖAAB-Mandl: Die SPÖ ist der ÖVP Salzburg in der Frage der Studienbeiträge gefolgt. Jetzt müssen sich nur noch Faymann und Glawischnig einen Ruck geben.


"Die ÖVP Salzburg hat einen klaren Schritt für
Studienbeiträge gesetzt. Die SPÖ Salzburg ist der ÖVP in dieser Frage
gefolgt. Das ist sehr respektabel", betont LAbg. Mag. Lukas Mandl,
Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in
der ÖVP.

"Schließlich ist es nicht einzusehen, dass ein Meister-Abschluss nach
einer Lehre viele tausend Euro kosten kann, ein Master-Abschluss nach
einem Unistudium aber gratis sein muss. Es ist nicht in Ordnung, dass
die große Mehrheit der arbeitenden Menschen mit ihren Steuern für
eine kleine Minderheit an Studierenden Uniabschlüsse voll
ausfinanziert. Deshalb ist die Einführung eines Systems mit
Studienbeiträgen, die auch Stipendien und Stundungen vorstehen,
unbedingt anzustreben. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat
ein solches System erarbeitet. Es geht ja auch um die Finanzierung
der Hochschulen", erklärt der Generalsekretär.

"Nach der Erklärung von Landeshauptfrau Burgstaller, dass es in der
SPÖ eine 'schweigende Mehrheit' für Studienbeiträge gebe, nach
entsprechenden Wortmeldungen aus der SPÖ Kärnten, ist der heutige
Salzburger Landtagsbeschluss der dritte Akt der Etablierung von
Hausverstand in der SPÖ im Umgang mit Studienbeiträgen. Bei den
Grünen hat der ehemalige Parteichef Van der Bellen sich für
Studienbeiträge ausgesprochen. Jetzt müssen sich nur noch Faymann und
Glawischnig einen Ruck geben und die Studienbeiträge werden Realität
- im Interesse der arbeitenden Menschen, die Steuern zahlen, und der
Unis", so Mandl abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0228 2012-01-25 15:34 251534 Jän 12 AAB0001 0270



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