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OTS0166   25. Jan. 2012, 13:08

Grüne Wien/Maresch zu Parkpickerl: "Verzögerungstaktik und falsche Rezepte


"Die Rathaus-Opposition ergeht sich in unpraktikablen
Ideen zur Parkraumbewirtschaftung in Wien", kommentiert der
Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, die heutigen
Vorschläge der ÖVP. "In der Forderung nach Volksbefragung lässt sich
ausschließlich eine Verzögerungstaktik entdecken, die der massiven
Überparkung in Wien nicht gerecht wird. Wir brauchen Nägel mit Köpfen
und das rasch, denn die Situation ist in vielen Bezirken außerhalb
des Gürtels unerträglich.

Es gibt weltweit nur zwei Möglichkeiten, wie Städte mit dieser
Situation umgehen. Das eine ist die City-Maut, die in Wien abgelehnt
wurde und die andere ist die Parkraumbewirtschaftung. Dieses
Instrument gibt es Wien seit Jahren und sie hat sich bewährt", so
Maresch. "Eine Staffelung in unterschiedliche Zonen macht nur dann
Sinn, wenn damit Lenkungseffekte erzielt werden. Dass jemand, der im
1. Bezirk wohnt, mehr bezahlen soll für das Parkpickerl als jemand im
9. Bezirk, macht hier keinen Sinn", sagte Maresch.

"Es gibt einen Prozess, der derzeit unter Beteiligung der Bezirke und
der BezirksvorsteherInnen stattfindet. Die Ausweitung des
Parkpickerls ist im Interesse der BewohnerInnen und der Bezirke. Wien
sieht sich 200.000 PendlerInnen jeden Tag konfrontiert. Hier wird das
Parkpickerl auch einen Lenkungseffekt in Richtung öffentlicher
Verkehr haben. Das muss auch endlich auch die FPÖ einsehen", so
Maresch abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0166 2012-01-25 13:08 251308 Jän 12 GKR0001 0220



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