• 25.01.2012, 13:01:49
  • /
  • OTS0161 OTW0161

Berlakovich: Elektrofahrzeuge sind ökologische Zündschlüssel auf dem Weg in nachhaltige Verkehrszukunft

Modellregionen und alternative Fahrzeugflotten beweisen Alltagstauglichkeit der Elektromobilität

Graz (OTS) - "Der Verkehr ist nach wie vor ein massiver
Klimasünder und Elektromobilität ist eine der Schlüsselstrategien, um
den Straßenverkehr möglichst ressourcen- und klimaschonend zu
gestal-ten. Sie ist die umweltfreundliche, alltagstaugliche
Alternative zu Schema-F-Fahrzeugen - nämlich F wie fossil", erklärt
Umweltminister Nikolaus Berlakovich anlässlich der Eröffnung der
e-mobility conference in Graz. "Österreich ist im Verkehr zu 95% von
Erdölimporten abhängig. Je mehr Energie wir aus eigenen, erneuerbaren
Quellen beisteuern können, umso unabhängiger werden wir von fossilen,
ausländischen Energieträgern und umso schneller erreichen wir das
Ziel des Energieautarkie auch im Verkehrssektor", so Berlakovich
weiter.

Die österreichische Energiestrategie setzt daher auf
Elektromobilität aus 100 % Ökostrom. "Unser Ziel ist es, bis zum Jahr
2020 rund 250.000 Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen zu haben
und damit jährlich 430.000 Tonnen CO2 einzusparen. Das nützt nicht
nur dem Klima, sondern sorgt für Aufschwung in der Wirtschaft und
wichtige neue green jobs", betont Berlakovich.

Acht Modellregionen beweisen Alltagstauglichkeit von
Elektrofahrzeugen

Das Lebensministerium hat seine Förderungen für Elektromobilität
im Rahmen des Klima- und Energiefonds massiv ausgebaut. In eigens
ausgewiesenen Modellregionen wird der Umstieg auf Elektromobilität
besonders forciert und eine klimaschonende Verkehrszukunft geprobt.
Zu den be-reits bestehenden Regionen Vorarlberger Rheintal, Salzburg,
Graz, Wien und Eisenstadt sind mit Jahresbeginn 2012 die
niederösterreichische Pendlerregion zwischen Wien und Wiener Neustadt
sowie der Raum Klagenfurt hinzugekommen. Zusätzlich hat sich die
Österreichische Post AG mit ihrer österreichweit im Einsatz stehenden
Nutzfahrzeugflotte dem Modellvorhaben als Partner an-geschlossen.

Mit dem heurigen Jahr eingerechnet hat das Lebensministerium seit
2009 für die Modellregionen 15,6 Millionen Euro Förderungen zur
Verfügung gestellt. Der Effekt kann sich sehen lassen: So hat sich
etwa das Rheintal zur Region mit der europaweit größten
Elektrofahrzeugdichte entwickelt. Auf 100.000 Einwohner kommen dort
80 Fahrzeuge. "Die Elektromotorisierung ist in Österreich
mittlerweile höher als in Deutschland: Bei uns kommen 190
Elektroautos auf eine Million Pkw, in Deutschland sind es 80", fügt
Berlakovich hinzu.

klima:aktiv mobil fördert Elektromobilität

Mit dem Förder- und Beratungsprogramm klima:aktiv mobil wird ein
weiterer Schwerpunkt bei der Umstellung von Fuhrparkflotten gesetzt.
Gefördert wird die Umstellung, aber auch die Umrüstung von Fahrzeugen
auf alternative Antriebe und erneuerbare Kraftstoffe sowie
Investitionen in dazu-gehörige Tankstellen.

Für ihr Engagement im Klimaschutz zeichnet Umweltminister
Berlakovich im Rahmen der e-mobility conference in Graz drei neue
steirische klima:aktiv mobil Projektpartner aus dem Wirt-schaft- und
Tourismusbereich aus. "Durch die Initiativen des Lebensministeriums
werden Betriebe, Gemeinden und Institutionen dabei unterstützt,
besonders klimafreundlich zu handeln. Sie zeigen, dass der Umstieg
auf Elektromobilität nicht bedeutet, auf etwas verzichten zu müssen,
sondern große Chancen für Umwelt und Wirtschaft bietet", so
Berlakovich abschließend.

Bilder auf http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2688

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6963

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MLA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel