- 25.01.2012, 12:36:41
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Gebührenlawine der Stadt Wien macht wohnen laufend teurer
Fehlender Sparwille Wiens wird auf dem Rücken der Mieter und der gewerblichen Immobilienwirtschaft ausgetragen
Wien (OTS) - Bei einer Wiener Kategorie A Wohnung mit 70 m2
beträgt der Anteil der Betriebskosten an der Gesamtmiete bereits rd.
35 % und steigt laufend weiter. Wasser: plus 33 %, Müllabfuhr: plus 6
%, Kanal: plus 6 % usw. Nicht die Mieten sondern die Gebührenlawine
der Stadt Wien machen Wohnen immer teurer.
Oliver Brichard, Obmann der Fachgruppe Wien der Immobilien- und
Vermögenstreuhänder: "Wir lassen uns nicht länger den schwarzen Peter
zuschieben. Anstatt ständig die Gebühren zu erhöhen soll die Stadt
Wien attraktive Rahmenbedingungen schaffen, damit die
Privatwirtschaft dringend notwendigen Wohnraum schaffen und den
Ausfall der Stadt aufgrund ihrer leeren Kassen auffangen kann!"
Die Preisentwicklung von neu zu vermieteten Wohnungen in Wien liegt
seit Beginn der 90er Jahre unter der Inflationsrate. Das heißt die
Mieten sind nicht der Grund, sondern ein Dämpfer für die Inflation
und die Entwicklung des Verbraucherpreisindex.
Lediglich bei Totalsanierungen von alten Kategorie D Wohnungen
kommt es zu deutlich höheren Mietzinsen als vor der Sanierung, da
eine moderne Wohnung mehr wert ist als eine Wohnung mit WC am Gang.
Der Wohnungsmarkt in der Bundeshauptstadt steht unter enormen Druck,
da die Bevölkerung ständig wächst und neue Wohnungen nicht gebaut
werden bzw. teilweise von der Stadt sogar verhindert werden. Wiens
Immobilienunternehmen können - auch ohne Steuerprivilegien -
problemlos auch mit dem sozialen Wohnbau mithalten und haben dies
bereits vielfach unter Beweis gestellt.
Brichard abschließend: "Der Stadt Wien fehlt es eindeutig am
Sparwillen. So hat sich die Zahl der Angestellten bei Wiener Wohnen
innerhalb eines einzigen Jahres beinahe verdreifacht. Und erst vor
kurzem hat die Stadt zur Betriebsanlagengenehmigung eines kleinen
Kaffeehauses sage und schreibe '14' Beamte für die Abnahme entsendet.
Da wundert es nicht, dass die Stadt die Gebühren ständig erhöhen
muss. Und die Zeche zahlen die Mieter und die gewerbliche
Immobilienwirtschaft!"
Rückfragehinweis:
Mag. Rudolf North
Geschäftsführer Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Fachgruppe Wien
Tel.: +43 (0) 514 50 3762
Email: rudolf.north@wkw.at
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