• 25.01.2012, 12:33:52
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Heinisch-Hosek: "Kein Fußbreit dem Faschismus" setzt ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus

SPÖ-Straßenaktion gegen Alltagsfaschismus und Fremdenfeindlichkeit

Wien (OTS/SK) - Mit einem großen Transparent "Kein Fußbreit dem
Faschismus" hat die SPÖ heute, Mittwoch, am Wiener Heldenplatz ein
ebenso unübersehbares wie deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus
und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Die Straßenaktion der SPÖ Frauen
gemeinsam mit SoHo, SJ, AKS, VSStÖ, JG und FSG Jugend ist Teil der
Gedenk- und Aktionswoche "Jetzt Zeichen setzen". Frauenministerin
Gabriele Heinisch-Hosek betonte am Rande der Straßenaktion, dass es
wichtig sei, klare Zeichen gegen Rechts zu setzen: "Gerechtigkeit,
Solidarität, Antifaschismus und Antirassismus sind bei uns keine
leeren Schlagwörter, sondern werden in der SPÖ und ihren
Teilorganisationen gelebt." ****

Dass der umstrittene Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) heuer
ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag stattfindet, ist für die
Frauenministerin eine "klare Provokation". Umso wichtiger sei es
daher, deutliche Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die
Frauenministerin begrüßte es, dass sich viele Organisationen
anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner zusammengeschlossen
haben, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und aktiv
gegen Rassismus und Faschismus aufzutreten.

Auch die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger betonte, dass es
gelte, nicht wegzusehen, sondern aktiv und vehement gegen jede Form
von Fremdenfeindlichkeit und damit auch gegen Alltagsrassismus
aufzutreten. SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz verwies
darauf, dass es zwei Anlässe für die SPÖ-Straßenaktion gegen
Rechtsextremismus gebe: Den WKR-Ball, wo sich als rechtsextrem
eingestufte Burschenschaften treffen, und den in Österreich noch zu
wenig bekannten Holocaust-Gedenktag.

Service: Die SPÖ-Aktion "Kein Fußbreit dem Faschismus" läuft auch auf
Facebook unter www.facebook.com/Kein.Fussbreit.dem.Faschismus.
Zahlreiche Menschen haben bereits die Gelegenheit genutzt, und sich
klar gegen rechtsextreme Strömungen positioniert. Mehr zur Gedenk-
und Aktionswoche gegen Rassismus und Rechtsextremismus gibt es unter
www.jetztzeichensetzen.at/ Am 27. Jänner 2012 findet um 10 Uhr beim
Burgtor am Heldenplatz eine Gedenkkundgebung statt, bei der u.a.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sprechen wird. (Schluss)
mb/ah

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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