OTS0127   25. Jan. 2012, 11:50

NEWS: Namen von Gusenbauer und Strache in Telekom-Ermittlungsakt

Ex-Kanzler und FP-Chef durch Zufall in Ermittlungen geraten


Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass sich im Telekom-Ermittlungsakt
auch die Namen des früheren Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer (SPÖ)
und des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache finden.

Im Fall von Gusenbauer versuchte der frühere Telekom-Vorstand
Rudolf Fischer, der eine der Zentralfiguren des Telekom-Skandals ist,
über den früheren Wirtschaftsblatt-Vorstand Axel Mader ein
millionenschweres Finanzgeschäft mit Gusenbauer einzufädeln. Laut
Mader ging es um ein "hypothekar-getragenes Fondssystem", das Fischer
in Österreich und Spanien etablieren wollte. Gusenbauer hätte die
Kontakte mit Spitzen österreichischer und spanischer Banken
herstellen sollen. Das im Frühjahr 2011 angebahnte Geschäft platzte
letztlich, nachdem Gusenbauer und Mader entschieden "das wir das
Thema nicht mehr anrühren".

Straches Name wurde wiederum aktenkundig, weil einer seiner engen
Vertrauten, der Werber Gernot Friedhuber, der einst für Red Bull in
den USA aktiv war, engen Kontakt zu einem der Verdächtigen stand. Von
Friedhubers Handy wurden sogar SMS im Namen Straches verschickt, was
die Ermittler zu dem (falschen) Schluss führte, Friedhuber sei
"Sekretär von HC Strache". Den Inhalt der Gespräche und SMS darf NEWS
nicht veröffentlichen, da dies mit Strafen von bis zu 100.000 Euro
bedroht ist.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0127 2012-01-25 11:50 251150 Jän 12 NES0004 0210



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