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OTS0113   25. Jan. 2012, 11:30

NEWS: Drei neue Ermittlungsverfahren in Telekom-Skandal

Kickback-Zahlungen bei Ost-Geschäften, Bereicherung über überhöhte Lieferantenpreise, 20 Mio. Schaden bei Treuhand-Deal


Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe von drei bisher geheimen
Ermittlungsverfahren im Telekom-Skandal, die für einigen politischen
Sprengstoff sorgen.

Unter der Zahl 614 St 44/11 wird Hinweisen auf Kickback-Zahlungen
bei Ost-Akquisitionen der Telekom nachgegangen. Im Fokus der
Ermittlungen stehen Geschäfte in Weißrussland.

Im Ermittlungsverfahren 614 St 42/11 geht es um einen vermuteten
Schaden von 20 Millionen Euro. Die Telekom soll bereits im Jahr 2000
über eine Treuhandlösung einen scheinbar "privaten" Konkurrenten
gegründet und heimlich finanziert haben. Idee war, Kunden, die im
Zuge der Öffnung des Telekommunikationsmarktes verloren gehen über
diesen scheinbaren Mitbewerber wieder zu gewinnen und den Markt für
Mitbewerber enger zu machen. Das Konzept ging nicht auf, Verluste
wurden jahrelang heimlich ausgeglichen.

Im Ermittlungsverfahren 614 St 43/11 geht es um den Verdacht, dass
sich Spitzenmanager der Telekom über einen Lieferanten, an den
überhöhte Preise bezahlt wurden, nachhaltig bereichert haben. Diese
Ermittlungen werden international geführt - einmal mehr gibt es
Verbindungen nach Liechtenstein.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0113 2012-01-25 11:30 251130 Jän 12 NES0002 0187



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