- 25.01.2012, 11:01:43
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Unternehmen ignorieren gesetzlich vorgeschriebene Lohnangaben in Jobinseraten
Berlin (ots) - Nach einer aktuellen Untersuchung von AnzeigenDaten.at
enthalten lediglich 39% der Stelleninserate in Tageszeitungen und
Jobbörsen die seit 1. Jänner 2012 mit Strafsanktionen versehene
Verpflichtung zur Angabe des Mindestentgelts. Dies ist das Ergebnis
einer Analyse von über 12.000 Stelleninseraten von mehr als 2500
österreichischen Unternehmen seit Jahresanfang.
Seit 1. März 2011 müssen alle veröffentlichten Stelleninserate, die
einen Arbeitsplatz im österreichischen Bundesgebiet betreffen,
verpflichtende Angaben zum Mindestentgelt in Euro machen. Seit
1.1.2012 unterliegen Stellenanzeigen ohne Lohnangaben sogar einer
Strafsanktion von bis zu 360 EUR. Zielsetzung der Änderung des
Gleichbehandlungsgesetzes war es, Frauen und Männern die gleichen
Informationen über das zu erwartende Gehalt im Bewerbungsprozess
bereitzustellen. Hinweise für Arbeitgeber über die Inhalte der
gesetzlichen Anforderungen sind über die Wirtschaftskammern
verfügbar.
AnzeigenDaten.at ist ein Service der index Internet und
Mediaforschung GmbH, Berlin, für Verlage, Jobbörsen und
Personaldienstleister. AnzeigenDaten.at wertet täglich 23 Medien im
österreichischen Stellenmarkt aus und bereitet diese zur aktiven
Unterstützung von Marktanalysen auf. Europaweit erfaßt AnzeigenDaten
Stelleninserate in 10 europäischen Ländern.
Rückfragehinweis:
Jürgen Grenz, Geschäftsführer
E-Mail: [email protected]
Tel.: +49(0)30/390 88 127
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