Trotzigsein als Anmaßung (von Claudia Grabner)
Ausgabe 25. Jan. 2012
Klagenfurt (OTS) - Ihr Ton wird herrisch. Anmaßend. Dass seit dem
Rücktritt von ÖVP-Landesrat Martinz der Druck auf den noch immer
ausharrenden FPK-Parteichef Scheuch massiv steigt, mag die Partei
zwar bestreiten - es bleibt doch unbestritten. Die FPK antwortet mit
Trotz. Trotzigsein hat sie gelernt. Von der Pike auf. "Jetzt erst
recht", hieß es immer wieder. Und immer wieder spannte sie mit "jetzt
erst recht" die Kärntner zur "Verteidigung der Heimat" vor ihren
Karren ... Jetzt ist die blaue Riege auf den eigenen Trotz angewiesen
- Angriff als Verteidigung: Die SPÖ soll abmontiert werden. Auf allen
Ebenen. Rigoros. Bis hin zum Rauswurf aus der Landesholding. Auch der
schwarze Partner wird ihr suspekt: Er darf in der Holding als
Martinz-Erbe zwar aufstellen, wen er möchte, ABER: Franz Pacher
darf s nicht sein, und derjenige welche hat alle Bedingungen der FPK
zu erfüllen sonst schnappt man sich selbst den
Holdingaufsichtsratsvorsitz. Und zwar mit Uwe Scheuch. Wie gesagt:
Angriff als Verteidigung. Zum Spott des Landes.














