- 24.01.2012, 15:27:37
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VIDC: Migration und Entwicklung in Österreich nicht länger getrennt betrachten
Wien (OTS) - "Migrationspolitik und Entwicklungsziele müssen in
Einklang gebracht werden", fordert Walter Posch, Direktor des
VIDC/Wiener Institut, anlässlich der heute zu Ende gehenden
internationalen Konferenz "Bridging the Gap". Die Konferenz ist der
Startschuss für die vom VIDC federführend betreute, europäische
"CoMiDe"-Initiative. In Österreich befasst man sich damit erstmals
systematisch mit diesem Thema.
140 ExpertInnen aus sieben afrikanischen wie europäischen Ländern
diskutierten über zwei Tage Wechselwirkungen sowie die Notwendigkeit
einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen MigrantInnen-,
Nichtregierungs- und staatlichen Organisationen wurde immer wieder
hervorgehoben. Präsentiert wurde auch eine vom VIDC herausgegebene
Studie zu Good-Practice-Beispielen.
"Ich freue mich ganz besonders, dass die österreichische
Entwicklungsagentur ADA sich 2013 schwerpunktmäßig dem Thema
Migration und Entwicklung widmen wird. Vor dem Hintergrund der immer
knapper werdenden ADA-Mittel ein mutiger Vorstoß. Andere
österreichische Institutionen sollten sich diesem Beispiel
anschließen", hofft VIDC-Direktor Posch abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag.a Martina Neuwirth, Öffentlichkeitsarbeit
VIDC/Wiener Institut f. internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Telefon: 0664 520 68 78
www.vidc.org, www.CoMiDe.net
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