- 24.01.2012, 11:39:15
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Österreich beschließt neuen Aktionsplan für Frauen, Frieden und Sicherheit
Ministerrat beschließt überarbeiteten nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Sicherheitsrats-Resolution 1325 über Frauen, Frieden und Sicherheit
Wien (OTS) - "Der heutige Regierungsbeschluss ist Ausdruck dafür,
dass Österreich sein aktives Engagement für die Einbindung von Frauen
und deren Anliegen in die internationale Friedenspolitik an die
aktuellen internationalen Entwicklungen anpasst und mit Nachdruck
fortsetzt. Er ist das Ergebnis einer umfassenden Überprüfung der
nationalen Zielsetzungen und Maßnahmen zur Umsetzung dieser
bedeutenden Resolution", so Vizekanzler und Außenminister Michael
Spindelegger anlässlich der Annahme des überarbeiteten nationalen
Aktionsplan zur UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 über Frauen,
Frieden und Sicherheit im heutigen Ministerrat.
Im Jahr 2007 hat Österreich als eines der ersten Länder weltweit
einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung dieser Resolution
beschlossen. Die Bundesregierung hat die Ziele der Resolution zudem
im Regierungsprogramm als Schwerpunkt in der internationalen
Friedensarbeit verankert. "Wir haben in der Zwischenzeit eine
umfassende Expertise in diesem Bereich aufgebaut. Österreich bietet
daher auch seinen Partnerländern seine Zusammenarbeit zur Erarbeitung
eigener nationaler Aktionspläne an", unterstrich Spindelegger.
"Die Stärkung der Teilhabe von Frauen am internationalen
Konfliktmanagement, die Prävention von Gewalt gegen Frauen und die
Erhöhung des Frauenanteils bei österreichischen Entsendungen zu
internationalen Friedensoperationen sowie in internationale
Organisationen", bezeichnete der Außenminister als die wichtigsten
Ziele des neuen Aktionsplans. Der Aktionsplan berücksichtigt dabei
insbesondere die von den Vereinten Nationen und der EU in den letzten
Jahren ausgearbeiteten Indikatoren, welche die Fortschritte bei der
Umsetzung der Resolution künftig besser messbar, nachvollziehbar und
quantifizierbar machen. Die Umsetzung des Aktionsplans wird auch in
Zukunft von einer interministeriellen Arbeitsgruppe unter enger
Einbindung der Zivilgesellschaft jährlich überprüft werden.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
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