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FP-Jung: Ankündigung der Anarchos: "Wir werden auch weiter randalieren"

Wer ist das nächste Ziel? - Der Landeshauptmann am Hintereingang

Wien (OTS/fpd) - "Den Anarchos geht es nicht um das Datum und den
Ort des WKR Balls. Sie wollen nur Chaos, Randale und Zerstörung jener verhassten Gesellschaft, die sie nur zu oft mit der Sozialhilfe über Wasser hält", kritisiert der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung und verweist auf interne Diskussionen der Krawallos im Internet, die auch für die Zukunft Demos gegen den Ball, egal wo, ankündigen.

In der Vorwoche gab es in Linz als erstes Signal Infoveranstaltungen gegen den "reaktionären" CV-Ball unter dem sinnigen Titel "CV-Ball wegschmeißen". Das abendliche Straßenfest sollte dann die Besucher (übrigens auch solche in Uniform) vom Eintritt abschrecken oder zumindest belästigen. Dem Vernehmen nach musste deswegen sogar der Landeshauptmann den Hintereingang nehmen.

"Die ÖVP und alle Nichtlinken in diesem Land sollten bedenken, was da auf sie zukommt: Gewaltsame Störung von Veranstaltungen nicht nur des freiheitlichen Lagers, Bedrohung unbequemer Personen, Drohungen gegen Inserenten, Unterstützer u.s.w.. Sie fürchten nicht um die Demokratie sondern wollen die Herrschaft der Straße. Und die Gutgläubigen oder vor Hass gegen alle Rechten blind gewordenen Sympathisanten und Unterstützer sollten überdenken, mit wem sie sich da ins Bett legen! Sie sind mitverantwortlich für die Folgen", warnt Jung vor den Zerstörungen und Kosten die durch eine kleine Minderheit am Rande der Gesellschaft verursacht wird.

Schon jetzt wenden sich Gewerbetreibende aus der Mariahilferstraße an uns, die wieder um ihre Geschäftsauslagen bangen. Taxifahrer werden gewarnt, Besucher zum Ball zu bringen. Man will sich sogar vor die Autos legen. Als neue Taktik wollen, parallel zur angemeldeten Demo (die die ganze Innenstadt durch Radaubeschallung belästigen soll), Kleintrupps in der gesamten Stadt mit der Polizei Katz und Maus spielen und Schaden anrichten.

Gelernt haben das unsere Chaoten von ihren "deutschen Brüdern", die seit Wochen (Berlin, Bremen, Bochum, Göttingen, Hannover, Köln,...) für eine Vergnügungsreise zur Ball-Demo werben und ebenso Fahrten wie Unterkünfte in Wien organisieren.

"Es wird eine Bewährungsprobe für die Innenministerin werden, wie weit sie sich gegen die SP-hörige Polizeiführung in Wien durchsetzen kann, die durch Duldung von linksradikalen Gegenveranstaltungen in unmittelbarer Nähe von angemeldeten Kundgebungen schon in der Vergangenheit immer wieder Konflikte geradezu provozierte" so Jung.

Über das Wehgeschrei der GrünInnen zum "Ausschluss der Öffentlichkeit" vom Ball kann Jung nur lachen. "Draußen will man uns den Zugang verwehren und dann zum Ball kommen. Es würde außerdem vielen aus der Klientel von Ellensohn und Öllinger schwer fallen zu kommen. Waschen, ordentliche Bekleidung und gutes Benehmen sind nämlich Voraussetzung", schließt Jung. (Schluss) hn

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