• 23.01.2012, 16:53:48
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Bildungsreferent Scheuch: Inflation bei Bildungsplattformen statt tatsächlicher Reformen

Klagenfurt (OTS) - Kritisch sieht der Kärntner Bildungsreferent
LHStv. DI Uwe Scheuch die heute präsentierte Bildungsplattform von
Industriellenvereinigung und NGOs wie Caritas, Diakonie und
Greenpeace. "Das geradezu inflationäre Auftreten von überparteilichen
Bildungsplattformen hilft niemandem. Diese Plattformen lösen kein
einziges Problem im Bildungsbereich, sondern lenken nur vom
tatsächlichen Stillstand bei den bildungspolitischen
Verantwortungsträgern ab. Stattdessen wäre es viel wichtiger, die
notwendigen und allseits bekannten Weichenstellungen in der
Bildungspolitik endlich auch tatsächlich anzugehen", erklärt Scheuch.

Abgesehen davon, dass leider der Verdacht nahe liege, dass es sich
auch diesmal nur um eine reine Marketing-Aktion der beteiligten
Institutionen handle, seien die inhaltlichen Forderungen zweifelhaft,
so Scheuch. "Die Bildungseinrichtungen im Kleinkindalter
funktionieren definitiv nicht so schlecht wie es hingestellt wird.
Wer eine bessere finanzielle Abgeltung der tollen Leistung der
Kleinkindpädagogen mit der Forderung nach einer Akademisierung ihrer
Ausbildung verbindet, schafft jedoch nur zusätzliche Hürden und macht
die bisherigen Leistungen schlecht. Es wäre viel wichtiger, Reformen
bei den Verantwortungsträgern voranzutreiben, statt sich in
punktuellen, hinterfragenswerten Einzelforderungen zu verrennen." In
den Kindergärten und Horten werde schon jetzt eine sehr gute und
äußerst engagierte Arbeit geleistet - und das völlig unabhängig von
einer akademischen Ausbildung, meint der Kärntner Bildungsreferent
Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

Rückfragehinweis:
Büro LHStv. DI Uwe Scheuch

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