• 23.01.2012, 14:43:45
  • /
  • OTS0186 OTW0186

Privatkrankenanstalten und konfessionelle Einrichtungen fordern: Verhandeln statt polemisieren!

KV-Einigung kann nur am Verhandlungstisch und nicht auf der Straße gelingen

Wien (OTS) - "Die Arbeitnehmervertreter sollen mit realistischen
Forderungen an den Verhandlungstisch zurückkehren anstatt
Arbeitnehmer und Patienten in und vor Krankenhäusern zu
verunsichern", erklärt Mag. Werner Fischl, Vizepräsident des
Verbandes der Privatkrankenanstalten Österreichs, zu den heutigen
Protestaktionen der Gewerkschaft Vida vor mehreren Wiener
Krankenhäusern. "Von Arbeitgeberseite sind wir zu einem fairen
Abschluss der KV-Verhandlungen bereit."

Ausgangsgebote liegen auf dem Tisch: Verhandlung kann beginnen
Die ersten beiden Verhandlungstage drehten sich um anderweitige
rahmenrechtliche Verbesserungen für die MitarbeiterInnen der
Privatkrankenanstalten und Ordensspitäler. Erst am Tag 3 gingen die
Parteien in punkto Gehälter in medias res. Verhandelt wurde bisher
nicht: "Es ist unüblich, nach einem ersten Angebot beider Seiten den
Verhandlungstisch zu verlassen", kommentiert Mag. Fischl das
Verhalten der Gewerkschaftsvertreter. "Die von der Gewerkschaft
geforderten 4,1 Prozent sind im Hinblick auf die derzeitigen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unrealistisch." In Wien liegt
beispielsweise die Erhöhung der Tarife zwischen Zusatzversicherungen
und privaten Krankenanstalten bei nur 2,66 %. Die knappen Budgets in
den Ländern und Gemeinden erschweren auch die wirtschaftliche
Situation der Ordensspitäler. "Wir schätzen unsere MitarbeiterInnen
außerordentlich und sind im Rahmen unserer wirtschaftlichen
Möglichkeiten auch zu einer Lohnerhöhung bereit, die diese
Anerkennung widerspiegelt. Unser Ausgangsgebot lag bei 2,5%", so Dr.
Rotter, Verhandlungsführer der Ordensspitäler, der das Prinzip des
Verhandelns zusammenfasst: "Überhöhte Forderungen treffen auf ein
vorsichtiges erstes Angebot. Dann wird im realistischen Rahmen
verhandelt. Damit sollten wir nun beginnen...".

Das Verhandlungsteam der Arbeitgeber plädiert daher für ein
konstruktives Zusammentreffen am Verhandlungstisch am 24. Jänner.
Mag. Werner Fischl: "Wir hoffen auf ein gutes Gesprächsklima und sind
überzeugt, dass wir zu einem für alle Beteiligten tragbaren Abschluss
kommen."

Rückfragehinweis:
eXakt PR
Dr. Andrea Hasner
Wällischgasse 8/14, 1030 Wien
E-Mail: [email protected], Tel. +43 (0)1-890 27 76-12
www.exakt-pr.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EXA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel