• 23.01.2012, 13:44:05
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  • OTS0175 OTW0175

Schwentner: Verpflichtende Quoten statt unverbindlicher Freiwilligkeit

Grüne fordern Sanktionen für Unternehmen

Wien (OTS) - "Frauenministerin Heinisch-Hosek hat sich bei den
Quoten in Aufsichtsräten aber auch bei den Einkommensberichten mit
den erstbesten Kompromissen zufrieden geben. Danach medial zu
bedauern, dass Frauenförderung von den Unternehmen nicht ernst
genommen wird, ist scheinheilig. Wir brauchen Gesetze, die
Sanktionen für Unternehmen vorsehen, sonst ändert sich nichts",
fordert Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen.

Unternehmen machen keine freiwilligen Übungen. Wenn die Bereitschaft
der Unternehmen Einkommensberichte zu erstellen ähnlich ist, wie bei
den Gehaltsangaben in den Stellenanzeigen, dann wird es auch hier
ohne Sanktionen nicht gehen. Wie viele Unternehmen Einkommensberichte
erstellen, kann derzeit niemand sagen, weil das nirgends aufscheint.
"Heinisch-Hosek geht halbherzige Kompromisse ein, die ein weiteres
Fortkommen über Jahre behindern. Denn ohne Konsequenzen wird wohl
auch die Quote von 35 Prozent in den Aufsichtsräten staatsnaher
Unternehmen bis zum Jahr 2018 nicht erreicht werden. So geht das
nicht weiter. Wir brauchen endlich Gleichbehandlungsgesetze mit
Biss", fordert Schwentner.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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