- 23.01.2012, 12:05:52
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KO Waldhäusl: Buddha-Tempel im Waldviertel ist so notwendig, wie Kebabstand am Petersplatz!
Gföhler FPÖ beendet Koalition mit ÖVP um Werte und Interessen der Bürger zu schützen
St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz gaben der
Gföhler FP-Stadtrat König, FP-Stadtparteiobmann Dubsky und KO
Gottfried Waldhäusl den Ausstieg der FPÖ aus der Koalition mit der
ÖVP bekannt und bezogen eine klare, ablehnende Haltung gegenüber dem
geplanten Bau eines buddhistisichen Tempels in Gföhl.
"Unsere schöne Kulturlandschaft darf durch derartige Bauten nicht
zerstört werden. Gföhl und das Waldviertel brauchen eine
buddhistische Stupa so notwendig, wie Rom einen Kebabstand auf dem
Petersplatz! Ein solcher Prunkbau einer nicht heimischen Kultur passt
nicht in unser NÖ Ortsbild, daher lehnt die FPÖ diesen strikt ab! Es
war auch eine Initiative unserer örtlichen Gemeinderäte, dass das
Volk über den Bau dieser Stupa entscheidet. Das NÖ Landschaftsbild,
die Werte und Interessen der Bevölkerung müssen über einem
Koalitionsabkommen stehen. Uns geht es nicht um Posten, sondern um
das Wohl der Menschen", so KO Gottfried Waldhäusl.
Für Stadtparteiobmann Dubsky ist mit der ÖVP kein effizientes
Arbeiten für die Gföhler Bürger mehr möglich.
"In unserer Stadt bestehen einige Missstände, über deren Behebung die
ÖVP nicht einmal nachdenkt. Ein erfolgreiches Arbeiten für unser
Gföhl ist mit dieser ÖVP nicht mehr möglich, daher kündigen wir die
bestehende Koalition auf", so Dubsky.
Stadtrat König weist darauf hin, dass die FPÖ in Gföhl Verantwortung
übernommen habe, jedoch ließe man sich nicht von den Schwarzen
kaufen.
"20 000 Euro hat mir VP-Landtagspräsident Penz über unseren
Bürgermeister für einen "Prestigebau meiner Wahl" angeboten, wenn ich
gewissen Beschlüssen im Gemeinderat die Mehrheit verleihe. Einen
solchen schmutzigen Umgang mit Steuergeldern lehnen wir zutiefst ab.
Es kann auch nicht sein, dass die Volksbefragung über den Bau des
buddhistischen Zentrums am 12.2.2012 nur ab einer Wahlbeteiligung
von 50 % für den Gemeinderat bindend wird. Das Ergebnis muss
entscheidend sein, und nicht die Zahl der abgegebenen Stimmen!",
schließt Stadtrat König.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag, Landespressereferent
Arno Schönthaler
Tel.: T:02742/900513708,M:0664/3414797,F:02742/900513450
mailto:[email protected]
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