- 23.01.2012, 12:03:41
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Grüne zu Plattform "Zukunft.Bildung": "Hilfeschrei der Zivilgesellschaft"
Forderungskatalog muss aber konkretisiert werden
Wien (OTS) - "Ein breites gesellschaftspolitisches Bündnis ist für
eine umfassende Bildungsreform dringend notwendig", begrüßt Harald
Walser, Bildungssprecher der Grünen, die Gründung der Plattform
"Zukunft.Bildung": "Ich sehe darin einen Hilfeschrei der
Zivilgesellschaft."
Familiensprecherin Daniela Musiol ist erfreut darüber, dass die
Plattform den elementarpädagogischen Bereich zum Schwerpunkt ihrer
Aktivitäten macht: "Bildung gehört in Bundeskompetenz, wir brauchen
ein bundeseinheitlichen Rahmengesetz für den vorschulischen Bereich."
Walser weist allerdings auf die Gefahr hin, dass die Forderungen der
Plattform zu wenig konkret sind. "Wenn sich 75 Prozent der
österreichischen Bevölkerung für eine Gemeinsame Schule der 10- bis
14-Jährigen aussprechen, muss das jede Bildungsplattform als Auftrag
sehen", sagt der Grüne Bildungssprecher. "Ich erinnere daran, dass
sich praktisch alle in der Plattform vertretenen Organisationen
inklusive der Industriellenvereinigung schon für die Gesamtschule
ausgesprochen haben. Hinter diese Position darf eine
Bildungsplattform nicht zurückfallen", sagt Walser abschließend.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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