Gepfiffen sei auf die Contenance ... (von Claudia Grabner)
Ausgabe 21. Jan. 2012
Klagenfurt (OTS) - Man ist um Unaufgeregtheit bemüht - und
trotzdem muss er einmal raus: Der Satz, dass man sich im Hause
Österreich langsam "verarscht" fühlt. Da macht ein jagdfreudiger
Lobbyist und exministerielles Ehegespons der Öffentlichkeit weis, er
habe alle Unterlagen seiner mit 1,1 Millionen Euro honorierten 2000
Stunden Arbeit vernichtet. Und der Herr Graf wird bei rauschenden
Ballgesellschaften honorig umschwänzelt ... Da hat ein Ex-Minister
alle Hände voll zu tun, um Berge von korruptionsähnlichen Rätseln
abzuwehren. Und um besagten Funkelstein drängt sich dieser Tage
gerade wieder Kitzbühels Society ... Da ist sich ein General nicht zu
blöd, den erzwungenen Abgang des jungen alten Niko als seinen (!)
Verdienst zu loben: Für "die Art, wie ich das gelöst habe", sei er
"sehr anerkannt worden". Und wenn er im Überschwang seines
Gefühlsrausches hinzufügt, "positiv beeindruckt" vom großen Interesse
der Öffentlichkeit am ORF zu sein - dann ist es in der Tat Zeit, den
eingangs erwähnten Satz loszuwerden. Und auf Contenance zu pfeifen
...














