Caritas zu möglicher Notstandshilfekürzung: "Würde viele Menschen tiefer in die Armutsfalle stoßen"
Caritas-Präsident Küberl: "Wir brauchen keine Weichen in Richtung Abstellgleis sondern in Richtung Arbeitsmarkt."
Wien (OTS) - "Sollte die Notstandshilfe tatsächlich beschnitten
werden, so hieße dies, Menschen, die sich ohnehin schon in einer
äußerst schwierigen Lage befinden, weiter weg vom Arbeitsmarkt und
damit tiefer in die Armutsfalle zu stoßen. Es käme einem Armutsturbo
gleich." Mit diesen Worten kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl
die laut Kurier derzeit in SPÖ-Kreisen diskutierten Kürzungen bei der
Notstandshilfe.
Statt Einschnitte bei der Notstandshilfe zu überlegen sollte sich
die Politik lieber darüber Gedanken machen, wie man
langzeitarbeitslose Menschen besser bei einer Rückkehr ins
Erwerbsleben unterstützen kann", ist Küberl überzeugt: "Wir brauchen
keine Weichen in Richtung Abstellgleis, sondern in Richtung
Arbeitsmarkt." Irritiert zeigt sich der Caritas-Präsident zudem
darüber, dass der Vorschlag ausgerechnet aus dem Sozialministerium zu
kommen scheint.
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909














