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OTS0013   20. Jan. 2012, 08:49

Kärntner Landesverwaltung erhält internationalen Qualitätsstandard

LH Dörfler und LAD Platzer: Kompetenzzentrum Landesamtsdirektion bekommt als erste Landesdienststelle Qualitätszertifikat "Investors In People" verliehen


Der internationale Qualitätsstandard
"Investors In People" (IIP) - auf europäischer Ebene gewürdigt als
Musterprojekt für Life Long Learning - ist ein Programm zur
Personalentwicklung und systematischen Förderung von Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern sowie Führungskräften. Während der letzten Monate
wurde die Landesamtsdirektion des Landes Kärnten als erste
Landesdienststelle in Österreich nach diesem Programm qualifiziert
und erhält nun als erste Landesverwaltung diesen internationalen
Qualitätsstandard. In der Verschränkung von Organisations- und
Personalentwicklung steht "Investors In People" für klare Ziele,
wirksame Führung, innovative Prozessabläufe und nachhaltige
Leistungssteigerung, um Humankapital als wichtigen Produktionsfaktor
zu entwickeln und auszubauen.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratuliert dem engagierten
Projektteam und der Abteilung zum erfolgreichen Assessment und
bedankt sich für die mehrjährige Entwicklungs- und Umsetzungsarbeit.
"Nach Standortkonzentration und Schaffung der Kompetenzzentren
gehören Aufgabenkritik und Prozessoptimierung zu den vordringlichen
Aufgaben der Landesverwaltung: Das Projekt 'Investors In People' ist
auf diesem Reformweg ein weiteres und zukunftsorientiertes
Qualitätssignal für eine effektive, flexible und serviceorientierte
Landesverwaltung", betont er.

Für Landesamtsdirektor Dieter Platzer bestätigt die erfolgreiche
Zertifizierung die ursprüngliche Intention, den zentralen
Dienstleister "Landesamtsdirektion" im Sinne weiterer Vorbildwirkung
mit dieser Herausforderung zu betrauen. Der Prozess der
Qualitätssicherung betrifft u. a. Organisationsziele,
Führungskräfte-Entwicklung, Zielvereinbarungen und
Mitarbeiter-Gespräche, Evaluierungsprozesse und Kommunikationsmodelle
gleichermaßen wie die optimierte Fort- und Weiterbildung mit
Ergebnis- und Kostenevaluierung.

Das IIP-Programm wurde in Österreich unter der Patronanz der
Österreichischen Industriellenvereinigung, des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit und des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Jahre
2004 eingeführt, bislang haben sich Unternehmen wie beispielsweise
McDonalds, Raiffeisen Informatik, Intercell Biotechnologie,
Saubermacher AG, Trenkwalder Personaldienste, TNT Express, AMS
Burgenland, Wienerberger AG oder Borealis für eine Teilnahme
entschieden.

Die Trägerschaft des IIP-Programmes in Österreich liegt bei der
Unternehmensberatung Pendl & Piswanger, die auch die
Projektbegleitung in der Kärntner Landesverwaltung wahrgenommen hat.
Ein Projektteam mit 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in zehn
verschiedenen Themengruppen gewährleistete die erfolgreiche interne
Entwicklung und Umsetzung, die Projektkoordination oblag Igor Pucker
und Mario Mikosch.

(Informationen zu IIP unter www.investorsinpeople.at)
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0013 2012-01-20 08:49 200849 Jän 12 NKL0001 0344



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