- 19.01.2012, 14:02:20
- /
- OTS0202 OTW0202
Wirtschaft unterstützt nachhaltigen Umgang mit Ressourcen
WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser begrüßt Ressourceneffizienz-Aktionsplan von Minister Berlakovich - Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit gehören zusammen
Wien (OTS/PWK036) - Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
unterstützt den heute, Donnerstag, von Umweltminister Nikolaus
Berlakovich unter dem Motto "Mit weniger mehr erreichen"
vorgestellten neuen Ressourceneffizienz-Aktionsplan. Dessen erklärtes
Ziel ist es, die österreichische Wirtschaftsentwicklung vom
Ressourcenverbrauch absolut zu entkoppeln, indem die
Ressourceneffizienz bis 2020 gegenüber dem Jahre 2008 um mindestens
50% gesteigert werden soll.
"Der vorgestellte Plan enthält sehr gute Ansätze und ist ein
Schritt in die richtige Richtung", betont WKÖ-Generalsekretärin Anna
Maria Hochhauser. Das Ziel, einen effizienten, nachhaltigen Umgang
mit knapper werdenden Ressourcen politisch zu fördern, werde von der
österreichischen Wirtschaft mitgetragen. Mehr noch: "Die heimischen
Unternehmen tragen schon seit Jahrzehnten mit innovativen
Technologien und Produkten entscheidend zu einem immer effizienteren
Einsatz natürlicher Ressourcen bei."
Die WKÖ-Generalsekretärin weist zudem darauf hin, dass Maßnahmen
zur Ressourceneffizienz immer vor dem Hintergrund der Erhaltung der
Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen und europäischen Wirtschaft
zu setzen seien. "Zieldefinitionen müssen auf das komplexe
Zusammenspiel von Lebensstandard, Schutz- und Sicherheitsniveau von
Produkten, ökologischen Auswirkungen und Wachstum, Beschäftigung und
Wettbewerbsfähigkeit eingehen. Dies ist ein äußerst schwieriger
Spagat, den die Politik hier zu bewältigen hat."
Eine wichtige Voraussetzung für eine noch effizientere
Ressourcennutzung in Österreich und Europa ist, dass die
Stoffkreisläufe durch eine geeignete Weiterentwicklung der
politischen Rahmenbedingungen gestärkt werden. Im heute vorgestellten
Ressourceneffizienz-Aktionsplan sollte daher aus Sicht der Wirtschaft
auch ein umfassendes Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft, zur
Förderung von positiven Wirtschafts-Anreizen im Recycling oder der
stofflichen Verwertung und für innovative Technologien zu finden
sein. Diese Ansätze könnten aus der Sicht der Wirtschaft noch stärker
im Plan integriert werden. Hochhauser: "Wir brauchen hier noch mehr
Vorschläge für eine richtungsweisende Weichenstellung in der
Abfallwirtschaft. Dazu gehören etwa Kriterien für das Ende der
Abfalleigenschaft, die gewährleisten, dass sich qualitativ
anspruchsvolle aus Abfällen gewonnene Rohstoffe auf dem Markt
etablieren können. Die Bereiche Baurestmassen oder Altholz sind viel
zu wenig - Abfall sollte analog der EU-Überlegungen stärker als
Ressource betrachtet werden."
Der Ressourceneffizienz-Aktionsplan ist als langfristiger Prozess
zu verstehen, bei dessen Umsetzung fortlaufend Akzente zur
Verbesserung gesetzt werden können. Das greift die Wirtschaft gerne
auf und wird sich auch in Zukunft im Sinne der Verbesserung der
Ressourceneffizienz einbringen, so die WKÖ-Generalsekretärin
abschließend. (PM)
Rückfragehinweis:
Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik
Mag. Christoph Haller
Telefon: +43 (0)5 90 900 4196
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






