- 19.01.2012, 12:15:53
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Junge Industrie Wien: Arbeitnehmervorschläge unverantwortlich
JI Wien Vorsitzender Gröller: Schieflage der Generationenbilanz vorprogrammiert
Wien (OTS) - "Mehr als nur besorgt" äußerte sich heute Dipl. Ing.
Heinrich Gröller, Vorsitzender der JI Wien und geschäftsführender
Gesellschafter der Allholding Beteiligungsverwaltungs GmbH, über die
"Blockade-Beschlüsse" von Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund. Es
sei heute schon klar, dass die junge Generation die Lasten wird
tragen müssen. "Wie eine Studie der Jungen Industrie Wien zeigt,
erhalten die Jungen eine um 5% geringere Nettoleistung vom Staat als
die ältere Generation" betont Gröller. Es solle nicht darum gehen,
einen Generationenkonflikt auszurufen, "jedoch ist es unsere Aufgabe,
immer wieder deutlich zu machen, dass das was man heute aufgrund von
Ineffizienzen und politischem Kalkül ausgibt, irgendwann eingespart
werden muss. Das kann nur auf Kosten der Jugend gehen," so Gröller.
Die Herabstufung Österreichs auf AA+ zeige uns zudem "schwarz auf
weiß", dass sich die Generationenbilanz zu Lasten der Jungend
verschoben hat. "Zukünftige Investitionen werden aufgrund der Fehler
aus der Vergangenheit nun teurer finanziert werden müssen. Das
zögerliche Vorgehen der Politik im Reformprozess bedeutet in
zunehmendem Maße eine Gefährdung der Zukunft der österreichischen
Jugend", so Gröller.
Rückfragehinweis:
Junge Industrie Wien
Mag. Leopold Liechtenstein
01 71135 DW2461,
[email protected]
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