• 19.01.2012, 10:49:01
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LH Dörfler: ÖBB-Bosse Pöchhacker und Kern geben klares Bekenntnis zur Koralmbahn ab

Freude über positive Positionierung zur Koralmbahn - Alle Entscheidungsträger in Österreich stehen hinter Bahnprojekt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler
begrüßt die aktuellen Aussagen von ÖBB-Generaldirektor Christian
Kern, trotz Sparkurs der Bundesbahn an Tunnelgroßprojekten wie dem
Koralm- und dem Semmeringtunnel festzuhalten. "Das gestrige, zum
wiederholten Male getätigte Bekenntnis von ÖBB-Chef Kern zum
Koralmtunnel stellt ein weiteres Mal klar, dass der Bau dieses für
Kärnten und für die Republik Österreich so wichtigen Tunnels
planmäßig durchgeführt wird", so der Landeshauptmann. Erst vor
wenigen Tagen habe auch der ÖBB-Aufsichtsratspräsident Horst
Pöchhacker die volkswirtschaftliche und regionalpolitische Bedeutung
der Südachse für Österreich gelobt und klar Position bezogen, dass
der Koralmtunnel, in den bereits viel investiert wurde, auch fertig
gebaut gehört.

"Die ÖBB-Führung hat nun wiederholt eindeutig klargestellt, dass
Österreich die Südachse und damit die Koralmbahn dringend benötigt
und daran festzuhalten ist", so Dörfler, der auf den großen
Verlagerungseffekt dieser Nord-Süd-Verbindung sowohl im Personen- als
auch im Güterverkehr hinweist. "Südösterreich hat ein Recht auf eine
gute Anbindung zum Zentralraum Österreichs wie auch zum europäischen
Schienennetz", stellt der Landeshauptmann klar. So sei auch sehr
erfreulich, dass sich die Österreichische Bundesregierung sowohl
durch Bundeskanzler Werner Faymann als auch durch
Infrastrukturministerin Doris Bures erst vor wenigen Wochen hinter
das Projekt Koralmtunnel und Koralmbahn gestellt habe.

Ebenso positiv ist für Dörfler die klare Absage von Kern, der
auch gegen einen einröhrigen Tunnel aus Spargründen ist. "Der Bau
eines einröhrigen Tunnels wäre ein wirtschaftlicher Wahnsinn. Die
Baukosten würden nur unwesentlich gesenkt, man verliere aber, wie
Kern es auch vorrechnet, bis zu 75 Prozent an Kapazität", erklärt
Dörfler, der darauf hinweist, dass der Bau des Koralmtunnels im
gesamteuropäischen Kontext der Baltisch-Adriatischen Achse bewertet
werden müsse. "Durch den Bau der Koralmbahn als Herzstück der
Baltisch-Adriatischen Achse werden in der europäischen
Bahninfrastruktur neue Wachstums- und Wirtschaftspotentiale
ermöglicht, die nur mit einem zweiröhrig ausgebauten Schienennetz
auch die entsprechenden Kapazitäten erreichen können", so Dörfler.
Entlang der Baltisch-Adriatischen Achse leben über 60 Millionen
Einwohner, für die die Achse ebenso wie für Österreich eine neue
Qualität auf dem Transportsektor bringen werde.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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