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VP-Innere Stadt/Figl: Keine Verschlechterungen bei den Citybussen!

City-Parteiobmann für weitere Attraktivierung des Busverkehrs im Ersten

Wien (OTS) - Verwundert zeigte sich heute, Mittwoch, der Bezirksparteiobmann der ÖVP Innere Stadt, Markus Figl, über die mediale Berichterstattung, wonach ÖVP und SPÖ eine Änderung der Linienführung der Citybusse "durchdrücken" wollten. "Wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst, die in der provisorischen Änderung der Linienführung der Citybusse aufgrund der Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Fußgängerzone einen ersten Schritt zur Verschlechterung oder gar gänzlichen Abschaffung dieses unverzichtbaren Teils der City-Infrastruktur sehen. Unsere Aufgabe ist der Einsatz für die Interessen der City-Bewohner, unser Ziel eine lebenswerte Innere Stadt. Die ÖVP Innere Stadt und Ursula Stenzel kämpfen seit Monaten gegenüber den Wiener Linien für weiterhin attraktive Citybusse", so Figl.

Der Bezirksparteivorstand der ÖVP Innere Stadt hat bereits im November gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel ein 10-Punkte-Programm beschlossen, um sicherzustellen, dass es im Rahmen der Errichtung der Fußgängerzone im Bereich Tuchlauben/Seitzergasse zu keinen weiteren Verschlechterungen für die Bürger kommt. "Unser 10-Punkte-Programm blickt aber viel weiter. Wir wollen die Citybusse innovativ weiterentwickeln und dadurch noch attraktiver und wirtschaftlicher machen", ergänzt Figl. Die ÖVP Innere Stadt ist davon überzeugt, dass Bezirksvorsteherin Stenzel dank ihrer Verhandlungsstärke das 10-Punkte-Programm gegenüber den Wiener Linien weiterhin bestens vertritt und wird auch in der Bezirksvertretung im Sinne des Programms handeln. "Wir begrüßen die vereinbarte Sondersitzung der Bezirksvertretung zu den Citybussen sehr. Sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Vision des öffentlichen Verkehrs in der Inneren Stadt darzustellen. Wir laden alle Fraktionen ein, sich unserem Konzept anzuschließen", betont der Parteiobmann.

"Uns ist wichtig, dass Versorgung und Mobilität für die Bewohner gewährleistet sind", sagt Figl. Besonders ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung sind für ihre Mobilität auf die Busse angewiesen. Die ÖVP Innere Stadt setzt sich für einen dauerhaften Erhalt der City-Busse ein. "Eine Durchquerung des Bezirkes ohne Umsteigen muss möglich sein", betont Figl. Außerdem soll es eine bessere Verzahnung der Linien geben. An mindestens einer Station sollten sich alle Buslinien treffen. Eine Anbindung an andere Bezirke ist ebenfalls anzustreben. "Die Wiener Linien haben dem Bezirk gegenüber versichert, dass die aktuelle Linienänderung nur provisorisch sein soll. Wir wollen, dass nach Ablauf dieses Provisoriums die ausdrückliche Option für den Bezirk besteht, das alte System wiedereinzuführen", stellt Figl klar.

Auch die Rechte des Bezirks bei der Festlegung der Linienführung müssen für die ÖVP Innere Stadt dringend ausgebaut werden. "Es ist offensichtlich, wie sehr die Linienführung die Bevölkerung bewegt. Als bürgernächste politische Ebene kann der Bezirk diese Frage daher am besten beurteilen. Wir fordern daher, dass der Bezirk jeder Änderung der Linienführung verbindlich zustimmen muss, damit sie durchgeführt werden kann", so Figl an die Adresse der Stadt.

"Die ÖVP Innere Stadt steht hinter Projekten, die den Bezirk aufwerten und zu Wirtschaftsimpulsen führen. Auf die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ist dabei aber besonders Rücksicht zu nehmen", so Figl abschließend.

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