- 18.01.2012, 14:01:21
- /
- OTS0206 OTW0206
Glaser: Gerade in Krisenzeiten ist Solidarität mit Entwicklungsländern wichtig
Österreichs Entwicklungszusammenarbeit braucht entsprechende Dotierung und personelle Ausstattung
Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Solidarität mit den ärmsten Ländern der Welt
ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unverzichtbar.
Österreich will dazu beitragen, dass die entwicklungspolitischen
UN-Millenniumsziele erreicht werden. Daher ist ein entsprechendes
Niveau bei der finanziellen Dotierung sowie der personellen
Ausstattung für die Abwicklung der Entwicklungszusammenarbeit (EZA)
notwendig." Das stellte Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für EZA in
der heutigen Plenardebatte des Nationalrats fest.
Eine willkürliche Halbierung der Personalzahl bei der Austrian
Development Agency (ADA), wie sie die FPÖ fordert, widerspreche
diesem Grundsatz völlig. "Die ADA hat ihren Personalstand gemäß dem
ihr zugedachten Budget bereits reduziert und wird das bis 2014
fortsetzen. Sie muss aber imstande sein, ihre Aufgaben wie bisher
professionell und qualitativ zu erfüllen", betonte Glaser.
Der FPÖ gehe es darum, die Entwicklungszusammenarbeit grundsätzlich
in Frage zu stellen. Die ÖVP bekenne sich hingegen klar zur
Solidarität mit den Ärmsten. "Wir wollen dazu beitragen, dass Hunger
und Armut immer mehr verschwinden, dass alle Kinder eine
Schulausbildung bekommen, dass Seuchen und Epidemien eingedämmt
werden und dass den Grund- und Menschenrechten zum Durchbruch
verholfen wird", so Glaser.
"Selbst wenn die Weltgemeinschaft diese Ziele bis 2015 nicht
vollständig erreicht, bleibt es unsere Verpflichtung, auch danach zu
einer weltweiten und nachhaltigen Entwicklung beizutragen", sagte
Glaser.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






