- 18.01.2012, 13:04:10
- /
- OTS0178 OTW0178
ÖH zu Studierendenzahlen: Studierenden Flut ist ausgeblieben
es muss endlich Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die mit Angst, Horrorzahlen und politischem Druck agiert
Wien (OTS) - Die heute veröffentlichten Zahlen der Neuzulassungen
im Wintersemester 2011 zeigen kaum größere Schwankungen im vergleich
zum Vorjahr. "Wir haben schon im Herbst vermutet, dass die viel
zitierten Horrorzahlen nicht der Realität entsprechen werden ", so
Peter Grabuschnig, Generalsekretär der ÖH. "Tatsächlich hätten wir
uns über einen stärkeren Zuwachs der Studierendenzahlen gefreut. Dass
an der WU sogar einen Rückgang von 11% verzeichnet wurde ist
alarmierende, auch die Politik muss sich endlich zum Ziel, die
AkademikerInnenquote deutlich zu erhöhen, bekennen und glaubhafte
Schritte setzen.
Auch die viel gefürchtete"Deutschenflut" ist ausgeblieben: "Die im
Herbst geführte Neid-Debatte, hat niemandem etwas gebracht", so
Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Internationale Studierende
bereichern die Österreichischen Universitäten und die Uni-Standorte,
dem sollte sich auch Minister Töchterle bewusst sein"
"Es muss endlich Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die mit
Angst, Horrorzahlen und politischem Druck agiert. Die Hochschulen
sind zu wichtig, als dass man hier politisches Kleingeld wechseln
kann", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Anstatt sich in
Nebensächlichkeiten zu verlieren ist es höchste Zeit eine
ausreichende Finanzierung auf die Beine zu stellen und sich klar zum
Budgetpfad auf 2% Prozent des BIP zu bekennen."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NHO






