- 18.01.2012, 12:44:24
- /
- OTS0167 OTW0167
Lopatka: Starke österreichische Persönlichkeiten engagieren sich in Europa
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Zukunft Österreichs ist ganz eng mit der
Zukunft Europas verknüpft. In diesem Sinne ist es gut, wenn der heute
zu diskutierende Bericht erstmals über die Außen- UND die
Europapolitik der Bundesregierung berichtet. In diesem Sinne ist es
aber auch sehr erfreulich, dass Österreicher auf europäischer Ebene
große Verantwortung übernehmen, sagte ÖVP-Abg. Dr. Reinhold Lopatka
heute, Mittwoch, in der Nationalratsdebatte über den außen- und
europapolitischen Bericht und gratulierte ÖVP-Europaabgeordnetem
Othmar Karas zu dessen Wahl in das Präsidium des Europaparlaments.
"Es ist wichtig für uns, dass sich starke österreichische
Persönlichkeiten in Europa engagieren."
In seiner Rede schlug Lopatka auch eine Bresche für den Euro als
gemeinsame Währung der Union. "Österreich profitiert vom Euro am
stärksten, aber auch alle anderen Euro-Länder. Diese
Gemeinschaftswährung hat viel zum Wohlstandsgewinn in Europa
beigetragen." Darüber hinaus sei der Euro im Vergleich zu anderen
Währungen durchaus stabil. "Unsere große Herausforderung ist nun,
wettbewerbsfähig zu bleiben", verwies Lopatka auf den Schuldenstand
des Euroraumes mit 88 Prozent. "Die USA sind mit 93 Prozent stärker
verschuldet!" Dort sei auch das Budgetdefizit zweistellig, im
Euroraum betrug dieses Defizit zuletzt sechs Prozent. "Europas
Chancen sind nach wie vor sehr groß, international erfolgreich zu
bleiben."
Kritik übte Lopatka an der Opposition, die das Europaprojekt ständig
schlecht rede und so dazu beitrage, dass die Sorgen der Menschen
wachsen. "Daher ist die Initiative von Vizekanzler Spindelegger zu
begrüßen, bis hinein in die Gemeinden für das große Projekt Europa zu
werben. Denn das Haus Europa muss weitergebaut werden."
Das Projekt Europa sei noch lange nicht abgeschlossen, fuhr Lopatka
fort. "Für unser Land und für Europa ist es eine große Chance, wenn
es gelingt, dass alle ehemaligen Teilstaaten Jugoslawiens in einem
gemeinsamen Europa zusammenarbeiten", erinnerte Lopatka an die
blutigen Auseinandersetzungen der Balkanstaaten. "Wir sollten daher
auch Staaten wie Kroatien, aber auch Serbien auf ihrem Weg begleiten
und unterstützen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






