OTS0090   18. Jan. 2012, 10:45

ÖH hilft Minister Töchterle bei Schatzsuche: mehr als halbe Milliarde liegt im Ministerium

BMWF hat allein 2011 mehr als 200 Mio Rücklagen gebildet


Wie eine parlamentarische Anfrage bereits 2011
zeigte, liegen Millionen an Rücklagen im BMWF. Neueste Berechnungen
ergeben: eine halbe Milliarde, die die Hochschulen dringend brauchen,
wartet im Safe auf - was eigentlich?

Vor diesem Hintergrund fordert die Österreichische
HochschülerInnenschaft Minister Töchterle mit Nachdruck dazu auf, den
Universitäten endlich die 17 Millionen zum Ausgleich der entfallenden
Studiengebühren zuzusagen. "Die Ausrede der Zweckgebundenheit wird
immer unglaubwürdiger", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH.
"Wir fordern Minister Töchterle dazu auf, endlich ernsthafte
Gespräche mit uns zu führen."

"Auch 2011 hat das BMWF 212 Millionen Euro of Kosten der Studierenden
in den Sparstrumpf gesteckt", ärgert sich Peter Grabuschnig, ÖH
Generalsekretär. "Die Rücklagen müssten sich mittlerweile auf rund
540 Millionen belaufen und dass, obwohl es an den Hochschulen an
allen Ecken fehlt."

"Wir helfen Minister Töchterle gerne bei der Schatzsuche im
Ministerium", erklärt Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Mit einer
genauen Aufstellung der Rücklagen könnte uns die Arbeit jedoch sehr
erleichtert werden. Die Behauptung, dass eine Ausgleichszahlung in
der Höhe von 17 Millionen nicht finanzierbar sei, wird von tag zu tag
unglaubwürdiger."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0090 2012-01-18 10:45 181045 Jän 12 NHO0001 0219



ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
johanna.griesmayr@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

Aussendungen von ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: