OTS0204   17. Jan. 2012, 15:38

Weitere Fälle von Tierquälerei aufgedeckt

VIER PFOTEN appelliert an die Bevölkerung Missstände den Behörden zu melden


Erneut wurden zwei tragische Fälle von Tierquälerei
bekannt. In einer Nebenerwerbslandwirtschaft im Bezirk Graz-Umgebung
wurden 2 tote und 25 - zum Teil schwer unterernährte - Schweine
sowie Knochenreste von etwa 10 bereits verendeten Tieren gefunden. Im
niederösterreichischen Bezirk Mistelbach wurde am Dienstag ein
Schweinemastbetrieb mit rund 600 Schweinen zwangsgeräumt.

VIER PFOTEN Geschäftsführer Helmut Dungler dazu: "Diese Fälle
zeigen auf, wie wichtig es ist, Verdachtsmomente hinsichtlich
Missstände in Tierhaltungen, seien es nun in Privathaltungen oder in
landwirtschaftlichen Betrieben, an die zuständige Behörde zu melden,
damit diese den Vorwürfen auf den Grund gehen kann und umgehend
handeln kann."

Menschen die Tiere halten, muss klar sein, dass es gesetzliche
Vorgaben gibt, die einzuhalten sind. Diese gelten für Hunde- und
Katzenhalter genauso wie etwa für Pferdebesitzer und Betreibern von
landwirtschaftlichen Betrieben.

Auch in diesen beiden Fällen wurde Anzeige nach §222 StGB
Tierquälerei erstattet. "Es bleibt zu hoffen, dass entsprechende
Strafbestimmungen zur Geltung kommen", so Dungler abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0204 2012-01-17 15:38 171538 Jän 12 VPF0002 0183



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