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OTS0084   17. Jan. 2012, 11:00

EANS-News: Oberbank AG / Ergebnisvorschau 2011


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Oberbank-Ergebnisvorschau 2011

Nach den bisher vorliegenden Zahlen hat die Oberbank auch im "Jahr der Schuldenkrise" ein herausragendes Ergebnis erzielt. Als Gründe dafür nennt Generaldirektor Franz Gasselsberger die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit der Oberbank, die Konzentration auf das klassische Bankgeschäft, die gute Risikosituation und die starke regionale Verankerung.

Jahresüberschuss voraussichtlich um 5,5 % verbessert Der Konzernjahresüberschuss der Oberbank stieg 2011 vor Steuern um 5,5 % auf 121 Mio. Euro, nach Steuern um ebenfalls 5,5 % auf 104 Mio. Aufgrund dieser hervorragenden Ertragslage benötigt die Oberbank weiterhin keine Staatshilfe.

Kreditvolumen um 4,1 % auf 10,9 Mrd. Euro gesteigert Wachstumstreiber bei den Krediten waren laut Gasselsberger einmal mehr die Kommerzfinanzierungen mit einem Anstieg um knapp 5 % auf 8,9 Mrd. Euro. Hervorragend war die Entwicklung auch im Leasing, wo die Kundenforderungen um 6,5 % auf 1,4 Mrd. Euro stiegen (Neugeschäft 500 Mio. Euro, + 26 %).

19,7 Mrd. Euro Kundenvermögen beweisen das Kundenvertrauen Die Primäreinlagen der Oberbank-Kunden stiegen um 1,6 % auf 11,3 Mrd. Euro, obwohl die Sparquote in Österreich 2011 mit 7,6 % so niedrig wie schon lange nicht mehr war. Das Volumen der Wertpapiere auf den Kundendepots ging trotz teilweise deutlich gesunkener Börsenkurse im Vergleich zu 2010 nur leicht zurück.

Ausgezeichnete Liquidität Mit den Kundeneinlagen und Mitteln der Kontrollbank verfügt die Oberbank über Refinanzierungsmittel von 12 Mrd. Euro. Damit refinanziert sie ihr gesamtes Kreditvolumen und hat darüber hinaus eine "Liquiditätsreserve" von 1,1 Mrd. Euro.

Weiterhin besonders gute Kennzahlen Die Cost-income-ratio der Oberbank lag zuletzt bei rund 51 % und dürfte damit weiterhin klar besser als der Durchschnittswert der österreichischen Banken sein. Die Kernkapitalquote stieg auf über 11,30 % noch einmal deutlich an.

Weitere Expansion, acht Filialgründungen Mit acht Neugründungen (vier in Wien, je zwei in Bayern und der Slowakei) führte die Oberbank Ende 2011 150 Filialen. Die Expansion soll 2012 mit den Schwerpunkten Wien, Bayern und Tschechien fortgesetzt werden. Gasselsberger: "Während die meisten Banken Sparmaßnahmen ergreifen müssen, investieren wir weiter in die Gründung neuer Filialen."

Ausblick 2012: die "angesagte Rezession" findet nicht statt! Laut Gasselsberger sind die Unternehmen in Österreich und Bayern recht optimistisch, ihre Auftragslage ist gut und sie spüren die prognostizierte Konjunkturkrise nicht. Entscheidend wird es 2012 sein, das angeschlagene Vertrauen der Banken zueinander wieder herzustellen und die Schuldenkrise zu überwinden. "Ich bin überzeugt davon, dass der Kapitalmarkt die Bemühungen der Staaten honorieren wird und es zu einer Beruhigung der Märkte kommt."

Handlungsbedarf in Österreich wegen des Triple A - Verlustes Gasselsberger: "Diese Rückstufung ist sehr ernst zu nehmen. Der Markt dürfte sie aber nicht dramatisch aufnehmen, weil die Risikoaufschläge schon seit November deutlich gestiegen sind." Die Bundesregierung muss jetzt überzeugende Konzepte liefern, wie die Staatsschulden reduziert werden. Gelingt das nicht, wird es zu einer weiteren negativen Neubewertung kommen.

Ambitionierte Oberbank-Ziele für 2012 Die hervorragende Kapital- und Liquiditätsausstattung ermöglicht es der Oberbank, für 2012 ein Kreditwachstum von 5 - 6 % zu planen. Das Kreditrisiko wird etwa auf dem Niveau des Jahres 2011 erwartet, bei der bewährten Risikostrategie sind keine gravierenden Änderungen geplant. Insgesamt soll 2012 das ausgezeichnete Ergebnis des Jahres 2011 wieder erreicht werden.

Ende der Mitteilung   euro adhoc

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OTS0084 2012-01-17 11:00 171100 Jän 12 CND0005 0564



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