• 16.01.2012, 14:09:42
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VP-Korosec ad Hanusch KH: Fehlende Planung kostet Wiener Steuerzahler jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge

VP lehnt "automatische" Nachfinanzierung ohne konkreten Plan zur Effizienzsteigerung ab

Wien (OTS) - Eine Neuorganisation des Hanusch-Krankenhauses
fordert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec,
in Reaktion auf die heute mit den Stimmen von SPÖ und Grünen im
Finanzausschuss beschlossene Nachdotierung in Höhe von 3,1 Millionen
Euro. Die Stadt Wien müsse mittlerweile sage und schreibe 41,5
Millionen Euro für die Abdeckung des Betriebsabganges aufbringen und
an die Wiener Gebietskrankenkasse als Spitalsträgerin überweisen.
"Das ist jedoch nur die Hälfte des gesamten Abgangs, der Rest wird
den Beitragszahler/innen der WGKK abverlangt. So kann es nicht
weitergehen, das ist angesichts der derzeitigen Finanzlage
schlichtweg untragbar", erklärt die VP-Mandatarin.

"Wir haben heute erneut erlebt, dass sich die rot-grüne
Stadtregierung um einen verantwortungsvollen und vor allem sparsamen
Umgang mit Steuergeldern überhaupt nicht bemüht. Ganz im Gegenteil -
es wird nach dem Motto "koste es, was es wolle" einfach nachdotiert",
ärgert sich Korosec.

Änderung der Finanzierungsstruktur des Hanusch-Krankenhauses
mittlerweile unumgänglich

In einer ordentlich geführten Firma wäre es undenkbar, eine
Überschreitung des betreffenden Budgetansatzes um gleich acht Prozent
kommentarlos zu akzeptieren. Es werden Unsummen an Steuergeld
nachgeschossen, ohne nach den Ursachen für diese enormen Mehrausgaben
zu fragen und von der Empfängerin entsprechende Maßnahmen zur
Eindämmung der Kosten zu verlangen.

"Solange es hier seitens der WGKK und der Stadt Wien keine Bemühungen
um eine grundlegende Änderung der Finanzierungsstruktur gibt, werden
wir Nachdotierungen diese Art weiterhin ablehnen - allein schon aus
Verpflichtung gegenüber den Wienerinnen und Wienern, die ein Recht
darauf haben, dass mit ihren Steuern und Abgaben sorgsam und vor
allem sparsam umgegangen wird", betont Korosec abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

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