• 16.01.2012, 12:45:52
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ÖAMTC kritisiert: Autofahren ist so teuer wie noch nie, Rekordwerte bei Sprit und Pkw-Gesamtkosten

Generalsekretär des Clubs fordert: Mobilität muss leistbar bleiben

Wien (OTS) - "Der Verbraucherpreisindex 2011 zeigt, dass
Autofahren im vergangenen Jahr über die Maßen teurer wurde",
kommentiert ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die heute
veröffentlichten Zahlen. Der aktuelle Pkw-Index (Jänner bis November
2011) zeigt, dass die Gesamtkosten für einen privaten Pkw
(Kraftstoffkosten, Fahrzeugpreise, Versicherung, Mautgebühren, Kosten
für Reparaturen etc.) im Vergleich zum Jahr davor (Jänner - November)
um 5,9 Prozent gestiegen sind. Das allgemeine Preisniveau stieg im
selben Zeitraum um 3,3 Prozent.

Bei den Spritpreisen führten im Jahr 2011 neben der Erhöhung der
Mineralölsteuer im Jänner auch gestiegene Produktkosten zu einer
extremen Teuerung. Benzin und Diesel waren im vergangenen Jahr im
Durchschnitt nach ÖAMTC-Berechnungen so teuer wie noch nie. Eine
Tankfüllung (60 Liter) mit Diesel, die ÖAMTC-Berechnungen zur Folge
im Jahr davor durchschnittlich rund 68 Euro kostete, schlug 2011 mit
rund 81 Euro zu Buche. Bei Benzin kam eine Tankfüllung 2010 noch auf
rund 73 Euro, 2011 bereits auf rund 83 Euro. Davon gehen allein 3,60
Euro (Diesel) bzw. 2,88 Euro auf die Erhöhung der Mineralölsteuer
zurück. "Besonders dramatisch ist diese Entwicklung für Menschen, die
auf ihr Auto angewiesen sind", sagt Schmerold. Der
ÖAMTC-Generalsekretär fordert: "Mobilität muss leistbar bleiben."

Laut Statistik Austria wurden die Preisanstiege in der
Ausgabengruppe "Verkehr" (durchschnittlich +4,5 Prozent) im Dezember
2011 überwiegend durch die Kraftstoffpreise verursacht - sie stiegen
im Jahresabstand um durchschnittlich 13 Prozent. Wartung und
Reparaturen von Pkw kosteten insgesamt um vier Prozent mehr als im
Vormonat. Die Ausgabengruppe "Verkehr" trug daher zu rund einem
Fünftel zur aktuellen Inflationsrate von 3,2 Prozent bei. "Dass die
Inflationsrate im Dezember niedriger ausgefallen ist als in den
Vormonaten, ist auf 'Basiseffekte' zurückzuführen: Nachdem die Preise
für Mineralölprodukte bereits im Dezember 2010 kräftig gestiegen
sind, fielen die Änderungen im Jahresvergleich geringer aus als in
den Vormonaten. Für die österreichischen Autofahrer ist es sicherlich
kein Trost, nachdem die Durchschnittspreise aktuell wieder über 1,40
Euro liegen", erklärt der ÖAMTC-Generalsekretär abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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