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OTS0029   15. Jan. 2012, 13:12

ÖH startet STEOP-Watch

Schon in den ersten Tagen meldeten Studierende massive Missstände


Die Österreichische HochschülerInnenschaft hat Mitte
letzte Woche Studierende dazu aufgefordert ihre Erfahrungen mit der
neu gestalten STEOP (Studieneingangs- und Orientierungsphase)
mitzuteilen. "Die bisherigen Rückmeldungen sind ernüchternd und
bestätigen die Annahme der ÖH eindeutig", so Janine Wulz vom
Vorsitzteam der ÖH. "In den e-mails wird von Zukunftsraub, Knock-Out
Verfahren und psychischem Druck gesprochen." Auch Studierende die
einem Orientierungssemester grundsätzlich positiv gegenüberstanden
sind sich einig: "Das die STEOP nicht bei der Orientierung hilft und
großteils nicht einmal einen Überblick über das gewählte Studium
gibt, hat viele zusätzlich enttäuscht."

"Auffallend sind bereits nach den ersten Tagen überproportional viele
Rückmeldungen von Lehramtstudierenden", so Martin Schott vom
Vorsitzteam der ÖH. Wird die Pädagogik Prüfung beim zweiten bzw.
dritten Versuch nicht bestanden werden die Studierenden lebenslang
für alle Lehramtstudien an der jeweiligen Universität gesperrt.
"Dieser enorme Druck und zusätzliche STEOP Prüfungen in den zwei
gewählten Unterrichtsfächern, lässt viele verzweifeln. Ein Multiple
Choice Test, der an der Uni Wien nur einmal wiederholt werden darf,
ist hier zukunftsentscheident."

"Die STEOP ist ein Wolf im Schafspelz", so Angelika Gruber vom ÖH
Vorsitzteam. "Auch wenn das Ministerium versucht die STEOP als
Orientierungsphase zu verkaufen, ist eindeutig klar, dass es sich um
eine Knock-Out-Phase handelt, die Studierende von den Universitäten
drängt. Studierende werden im ersten Semester gezielt hinausgeprüft
und stehen nach einem Multiple Choice Test vor den Trümmern ihrer
Studienwahl."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0029 2012-01-15 13:12 151312 Jän 12 NHO0001 0250



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Rückfragehinweis: Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
johanna.griesmayr@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

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